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München: Ärztin fliegt mit kurioser Corona-Masche bei Kontrolle auf


Am Münchner Flughafen
Ärztin fliegt mit kurioser Corona-Masche bei Kontrolle auf

Von afp, dpa, mam

Aktualisiert am 19.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Flughafen München (Archivbild): Die Frau zog noch weitere skurril gefälschte Dokumente aus ihrer Tasche.Vergrößern des BildesFlughafen München (Archivbild): Die Frau zog noch weitere skurril gefälschte Dokumente aus ihrer Tasche. (Quelle: ZUMA Wire/imago-images-bilder)
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Am Münchner Flughafen ist eine Ärztin mit einem gefälschten Impfpass aufgeflogen. Durch ausgedachte Daten und widersprüchliche Aussagen verstrickte sich die Frau immer weiter in Unwahrheiten.

Eine Ärztin aus Österreich ist am Münchner Flughafen mit einem kuriosen Versuch aufgefallen, sich durch die Corona-Impfpass-Kontrollen zu mogeln. Die Medizinerin hatte gleich eine ganze Reihe von erkennbar gefälschten Angaben zu Impfung, Test und Genesenenstatus im Gepäck, wie die Bundespolizei berichtet.

Demnach wurden die Beamten durch den Hinweis einer Fluglinienmitarbeiterin auf die 70-Jährige, die von München aus in die USA weiterreisen wollte, aufmerksam. Statt der geplanten Fernreise wartet auf die Frau nun ein Verfahren wegen Urkundenfälschung.

Den von der Airline-Mitarbeiterin gerufenen Bundespolizisten berichtete die Frau, sie dürfe nicht mit Biontech geimpft werden, weil sie "auf das Zeug" allergisch sei. In ihrem Impfpass waren allerdings zwei Biontech-Impfungen eingetragen – mit den imaginären Daten 1.15.2021 und 3.26.2021. Erfolgt sein sollen diese in einer seit vier Jahren geschlossenen Düsseldorfer Arztpraxis.

München: Ärztin zeigte mehrere widersprüchliche Dokumente vor

Erklären konnte die Ärztin das nicht. Dafür zog sie einen negativen Corona-Antigentest aus der Tasche, den sie sich selbst ausgestellt und mit dem Zusatz versehen hatte, wegen gesundheitlicher Störungen nicht geimpft werden zu dürfen. Auch einen Nachweis über eine angeblich überstandene Corona-Infektion mit der "Bildung neutralisierender Antikörper" hatte die Frau schließlich noch parat.

Erst als die Ermittler sie auf der Wache detailliert zu den widersprüchlichen, skurrilen und erkennbar falschen Angaben befragen wollten, sei sie in Schweigen verfallen. Die Beamten zeigten die Frau wegen des Verdachts der Urkundenfälschung an und nahmen ihr den Impfpass sowie die weiteren vorgezeigten Nachweise ab.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen AFP, dpa
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