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München: Saharastaub färbt Himmel gelb – "Blutregen" erwartet


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Saharastaub färbt Himmel über München und der Region

Von dpa, fas

Aktualisiert am 16.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Gelb gefärbter Himmel über München: Staub aus der nordafrikanischen Wüste sorgt für das ungewöhnliche Bild.
Gelb gefärbter Himmel über München: Staub aus der nordafrikanischen Wüste sorgt für das ungewöhnliche Bild. (Quelle: Sven Hoppe/dpa-bilder)
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Saharastaub färbt den Himmel über München derzeit gelb – und soll auch noch "Blutregen" mit sich bringen. Die dramatisch anmutende Wetterlage ist Experten zufolge jedoch nichts Ungewöhnliches zu dieser Zeit.

Südwestwinde tragen Staub aus der Sahara bis nach Nieder- und Oberbayern – und sorgen für eine gelbliche Färbung des Himmels. Vor allem am Mittwochmittag sei mit einer starken rötlich-braunen Verfärbung des Himmels zu rechnen, wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sagte.

Doch bereits am Dienstag zeigten Fotos die besondere Lichtstimmung unter anderem in München: Über der Innenstadt zog schlechtes Wetter mit dem Saharastaub auf, das den Himmel gelb färbte.

Am Mittwoch wird dann der "Blutregen" erwartet: Durch leichte Niederschläge wird dabei der Wüstensand ausgewaschen wird. Das herabfallende Wasser färbe sich bräunlich. Der Sand werde dann beispielsweise auf Autos oder Gartenmöbeln sichtbar.

Blick aus dem bayerischen Landtag: Über der Innenstadt zog am Mittag schlechtes Wetter auf, das den Staub mitbrachte.
Blick aus dem bayerischen Landtag: Über der Innenstadt zog am Mittag schlechtes Wetter auf, das den Staub mitbrachte. (Quelle: Sven Hoppe/dpa-bilder)

Tiefdruckgebiete über Nordafrika sind der Ursprung

"Dies ist nichts Ungewöhnliches um diese Zeit", ordnete der Wetterexperte des DWD ein. Verantwortlich seien Tiefdruckgebiete über Nordafrika, die den Wüstensand aufwirbeln und in höheren Luftschichten rund um die Welt tragen. Diese Winde erreichen vor allem im Frühjahr und Sommer Deutschland.

Derzeit liegt nach Angaben des Meteorologen schon wegen der anhaltenden Trockenheit viel Staub in der Luft. Am Mittwoch soll am Alpenrand noch etwas Regen fallen. In den anderen Regionen Bayerns scheint die Sonne durch die sich auflockernde Wolkendecke.

Nordostwinde tragen den Wüstensand ab Donnerstag dann wieder aus Deutschland heraus. Dabei bleibt es sonnig, mit Temperaturen von bis zu 18 Grad. Erst am Freitag gibt es im Norden wieder einige Niederschläge. Ansonsten führt die Sonne nach Angabe des DWD weiter zu Temperaturen von bis zu 16 Grad. Auch in den darauf folgenden Tagen soll das sonnige und trockene Wetter anhalten.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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Von Robert Hiersemann, Florian Wichert

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