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Forderungen nach Klarheit in der Konzerthaus-Debatte

Von dpa
27.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Konzerthaus-Debatte
Das Sieger-Modell des Architekturbüros Cukrowicz Nachbaur Architekten für das neue Münchner Konzerthaus. (Quelle: Tobias Hase/dpa/Archiv/dpa-bilder)
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Bekommt München nun ein neues Konzerthaus oder wird das Prestigeprojekt wegen der hohen Kosten von bis zu einer Milliarde Euro gekippt? Auf diese Frage verlangt die Landtags-SPD nach entsprechenden Äußerungen von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine rasche Antwort. "Die Staatsregierung muss jetzt umgehend Klarheit darüber schaffen, ob und wie das Projekt Konzertsaal beendet wird, um die notwendigen Kooperationen mit der Landeshauptstadt München zügig auf den Weg bringen zu können", verlangte der kulturpolitische Sprecher Volker Halbleib am Montag.

Söder hatte in Bezug auf den Neubau eine "Denkpause" gefordert und erklärt, der Freistaat könne nicht alles unendlich finanzieren. Zudem gebe es in München bereits den Herkulessaal, die Isarphilharmonie und das Kulturzentrum Gasteig mit der Philharmonie.

"Wir brauchen jetzt ein stichhaltiges Konzept für das Konzertsaalangebot im München mit klaren Finanzierungs- und Zeitplänen", forderte nun Halbleib. Eine Denkpause könne man sich nach zwei Jahren Corona-Pandemie nicht leisten. "Das Zögern und Zaudern der letzten Jahre bei den großen anstehenden Baustellen im Kulturbereich muss ein Ende haben."

Das Konzerthaus ist noch in der Planungsphase. Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO) unter dem künftigen Dirigenten Sir Simon Rattle und die Hochschule für Musik und Theater sollen eine Heimat finden. Doch manche bezweifeln den Sinn des Neubaus, erst recht seit im Herbst die Isarphilharmonie eröffnet wurde. Die Akustik des dortigen Konzertsaals gilt als exzellent, auch wenn er nur als Ausweichspielstätte gedacht war, während das Kulturzentrum Gasteig samt Philharmonie saniert wird. Viele wünschen sich aber, den rund 40 Millionen Euro teuren Interimsbau auch danach zu erhalten.

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So hatte Halbleib angeregt, das BRSO und die Münchner Philharmoniker könnten den Gasteig und die Isarphilharmonie gemeinsam belegen. Der Freistaat könne sich finanziell an der Sanierung des Kulturzentrums beteiligen. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sagte, er sei für Gespräche über eine Zusammenarbeit offen. Das forderte Sanne Kurz, Kultursprecherin der Grünen. "Falls das Projekt CSU-intern bereits beerdigt ist, muss zügig und sinnvoll in ein gemeinsames Agieren mit der Stadt investiert werden", schrieb sie auf Facebook und verwies auf die jährliche Erbpacht. "Rund 600.000 EUR jährlich! - für etwas, das Markus Söder nicht will!"

Wolfgang Heubisch (FDP), Vizechef des Landtagsausschusses für Wissenschaft und Kunst, hält ein Abrücken von den Konzerthausplänen für ein fatales Signal. "Für das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit seinem Top-Dirigenten Sir Simon Rattle ist das eine dramatische Entwicklung. Ein Orchester von Weltruhm wie dieses bleibt nach wie vor ohne festen Wirkungsort in München", sagte er. "Diese Entscheidung unterstreicht einmal mehr den geringen Stellenwert von Kunst und Kultur für die Bayerische Staatsregierung."

Kunstminister Markus Blume (CSU) wies die Kritik zurück: Heubisch verkenne die aktuellen Realitäten. "Die Bayerische Staatsregierung stellt heute so viel Geld wie nie für Kunst und Kultur in Bayern bereit", betonte Blume. "Jetzt wäre Mitdenken und Nachdenken gefragt, wie man alle Wünsche und Anforderungen in mehrfacher Milliardenhöhe mit den beschränkten Möglichkeiten zusammenbringt." Heubisch solle als stellvertretender Ausschussvorsitzender im Landtag nicht den obersten München-Lobbyisten geben, sondern ganz Bayern in den Blick nehmen.

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