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Reformgruppen: Papst soll sich von Müller distanzieren

Von dpa
28.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Kardinal Gerhard Ludwig Müller
Kardinal Gerhard Ludwig Müller steht im Dom. (Quelle: picture alliance / Andreas Arnold/dpa/Archiv/dpa-bilder)
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Die katholischen Reformgruppen "Wir sind Kirche" und "Maria 2.0" fordern Papst Franziskus in einem offenen Brief auf, sich von dem umstrittenen katholischen Kardinal Gerhard Ludwig Müller zu distanzieren. "Wir halten es (...) für nicht vertretbar, dass Kardinal Müller weiter als Richter am Obersten Gerichtshof der Apostolischen Signatur amtiert und als Mitglied des Kardinalskollegiums zum Kreis der potenziellen Papstwähler zählt", heißt es in dem Brief. Laut Mitteilung vom Montag in München wurde er von 500 Katholiken unterschrieben und über den Apostolischen Nuntius in Berlin an Papst Franziskus und die zuständigen Stellen im Vatikan versandt.

Die Reformgruppen sprechen von einem "unverantwortlichen Treiben" von Kardinal Gerhard Ludwig Müller", der im Zusammenhang mit Corona Verschwörungsmythen verbreitet und sich auch antisemitischer Chiffren bedient habe. Dem solle der Papst "Einhalt gebieten".

Müller, der von 2012 bis 2017 Präfekt der römischen Glaubenskongregation war und damit oberster Wächter über die katholische Lehre, hatte Ende 2021 in einem Interview davon gesprochen, dass hinter Corona-Schutzmaßnahmen eine finanzkräftige Elite stecke. "Leute, die auf dem Thron ihres Reichtums sitzen", versuchten, "die Gelegenheit zu nutzen, die Menschen jetzt gleichzuschalten, einer totalen Kontrolle zu unterziehen, einen Überwachungsstaat zu etablieren". Solche Formulierungen kommen schon lange in Verschwörungsideologien vor und wurden zuletzt auf die Corona-Pandemie übertragen.

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Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Georg Bätzing, verurteilte Müllers Aussagen damals: "Ich muss sagen, da sind abstruse Ansichten dabei, die Spaltung befördern", sagte der Limburger Bischof. "Ich teile seine Auffassung nicht und finde seine Wortwahl absolut unpassend. Das geht gar nicht."

Kardinal Müller antwortete zunächst auf Anfrage nicht darauf, was er von dem offenen Brief an Papst Franziskus hält.

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