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IHK warnt vor Folgen eines Öl-Embargos

Von dpa
10.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Tankstelle
Ein Autofahrer betankt sein Fahrzeug an einer Tankstelle. (Quelle: Carsten Koall/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Die IHK München und Oberbayern warnt vor "weitreichenden Auswirkungen" eines Öl-Embargos gegen Russland für Wirtschaft und Haushalte. "Ein Lieferstopp hätte unvorhersehbare Folgen für die Energiemärkte, die schon jetzt extreme Preisausschläge erleben", sagte eine Sprecherin. Unter anderem würden die Spritpreise kräftig anziehen. "Angesichts der jüngsten Preisexplosionen agieren schon jetzt viele Betriebe am Rand der Verlustzone - weitere Verschärfungen könnten für viele existenzbedrohend sein."

IHK-Präsident Klaus Josef Lutz - im Hauptberuf Vorstandsvorsitzender der Baywa - erklärte in einer separaten Mitteilung: "Ich verstehe die moralische Not, die Gräuel an den Menschen in der Ukraine hart bestrafen zu wollen. Doch das entschuldigt noch lange nicht, dass ein Großteil der Politik globale Zusammenhänge in den Lieferketten kategorisch ausblendet und bereitwillig die eigene Wirtschaft und die Unternehmen opfert."

Lutz erklärte, dass weder Scheinheiligkeit noch moralisierende Amtsträger gebraucht würden. Positiv hob der Baywa-Chef Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hervor. "Er ist einer der wenigen Politiker, der sich traut, die Wahrheit laut auszusprechen."

Laut IHK importiert Bayern nur einen sehr kleinen Teil von knapp zwei Prozent seines Rohöls direkt aus Russland. Rund 75 Prozent der Importe stammen laut IHK aus Kasachstan, Libyen und den USA.

Doch "die Preiseffekte einer Angebotsverknappung an den Rohölmärkten in Folge eines Embargos würden auch die bayerische Wirtschaft und die Privathaushalte voll treffen", heißt es von der IHK. "Die jetzigen Turbulenzen und Preisschübe auf den Energiemärkten wären erst ein Vorbote der Verwerfungen, die sich durch ein Embargo für russisches Erdöl ergeben würden."

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Bei Steinkohle ist der prozentuale Anteil der Importe aus Russland mit und 70 Prozent zwar sehr viel höher, sie spielt aber eine weitaus geringere Rolle, da sie nur 1,6 Prozent des bayerischen Energieverbrauchs deckt. Bei Rohöl sind es 37 Prozent. Die bayerischen Steinkohleimporte insgesamt hatten vergangenes Jahr einen Gegenwert von 55 Millionen Euro, die gesamten Rohöl-Importe waren 6,3 Milliarden wert.

Am Donnerstagabend billigten die 27 EU-Staaten Vorschläge der EU-Kommission, die unter anderem einen Importstopp für Kohle vorsehen. Das EU-Parlament hat zudem einen Lieferstopp von Öl und Gas aus Russland gefordert. Beschließen kann das EU-Parlament solche Sanktionen jedoch nicht.

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