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CSU-GeneralsekretĂ€r Stephan Mayer tritt zurĂŒck

Von t-online, pb, mtt

Aktualisiert am 03.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Stephan Mayer (Archivfoto): Der CSU-GeneralsekretĂ€r ist am Dienstag von seinem Amt zurĂŒckgetreten.
Stephan Mayer (Archivfoto): Der CSU-GeneralsekretĂ€r ist am Dienstag von seinem Amt zurĂŒckgetreten. (Quelle: Sven Simon)
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Beben in der CSU: Überraschend ist GeneralsekretĂ€r Mayer zurĂŒckgetreten. Als Grund gab er gesundheitliche GrĂŒnde an – zuvor hatte ein Bericht ĂŒber eine Auseinandersetzung mit einem Journalisten fĂŒr Aufsehen gesorgt.

CSU-GeneralsekretĂ€r Stephan Mayer ist am Dienstag von seinem Amt zurĂŒckgetreten. "Aus gesundheitlichen GrĂŒnden habe ich heute den Parteivorsitzenden der CSU gebeten, mich von meiner Aufgabe als GeneralsekretĂ€r zu entbinden", hieß es am Dienstag in einer von der CSU in MĂŒnchen verbreiteten ErklĂ€rung Mayers.

Mayer soll zuvor einem Reporter der "Bunten" mit persönlicher "Vernichtung" gedroht haben, weil der Journalist ĂŒber ein uneheliches Kind des Politikers berichtet hatte.

"Ich verfolge Sie bis ans Ende Ihres Lebens"

Wörtlich soll Mayer am Telefon gedroht haben: "Ich werde Sie vernichten. Ich werde Sie ausfindig machen, ich verfolge Sie bis ans Ende Ihres Lebens. Ich verlange 200.000 Euro Schmerzensgeld, die mĂŒssen Sie mir noch heute ĂŒberweisen."

Das geht aus einem Schreiben der AnwĂ€lte des Burda-Verlags hervor, das t-online vorliegt und das an Mayer gerichtet ist. Die AnwĂ€lte werfen Mayer darin eine "krasse GrenzĂŒberschreitung" sowie "Nötigung bzw. Erpressung" vor und verlangen eine UnterlassungserklĂ€rung von Mayer.

Burda-AnwÀlte werfen Mayer Nötigung und Erpressung vor

"Als hochrangiger Politiker und Mitglied eines Verfassungsorgans sind Sie dem Grundgesetz und damit auch der Wahrung und Verteidigung des Grundrechts auf Pressefreiheit verpflichtet", heißt es in dem Brief. "Persönliche Vernichtungs- und Verfolgungsdrohungen stehen dazu in diametralem Widerspruch."

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Söder und Mayer: CSU-Chef Söder hatte Mayer erst im Februar zum GeneralsekretÀr gemacht.
Söder und Mayer: CSU-Chef Söder hatte Mayer erst im Februar zum GeneralsekretÀr gemacht. (Quelle: Kneffel/dpa-bilder)

Der "Bunte"-Artikel, um den es geht, erschien am vergangenen Mittwoch zunĂ€chst online. Demnach hat Mayer einen 8-jĂ€hrigen unehelichen Sohn, fĂŒr dessen Unterhalt er nicht zahlt. Laut den Burda-AnwĂ€lten wollte Mayer die Print-Auslieferung der "Bunten" noch stoppen und rief deshalb vergangenen Mittwoch mehrfach bei dem Journalisten an.

Mayer: "Dies bedaure ich sehr"

In seiner RĂŒcktrittserklĂ€rung am Dienstag ging Mayer auch auf die VorwĂŒrfe gegen ihn ein: "In einem aufgrund einer eklatant rechtswidrigen Berichterstattung gefĂŒhrten GesprĂ€ch mit einem Journalisten der 'Bunten' habe ich möglicherweise eine Wortwahl verwendet, die ich rĂŒckblickend nicht fĂŒr angemessen betrachten wĂŒrde", schrieb er. "Dies bedaure ich sehr."

Ansonsten schrieb er zu seinem RĂŒcktritt: "Das ist meine persönliche Entscheidung." Er habe das Amt des CSU-GeneralsekretĂ€rs gerne und mit großer Freude ausgefĂŒhrt. "Ich bedanke mich bei der gesamten Partei und vor allem bei unserem Parteivorsitzenden Markus Söder fĂŒr die sehr gute und freundschaftliche Zusammenarbeit."

Parteifreunde ĂŒberrascht von RĂŒcktritt

Mayers RĂŒcktritt kam am Abend fĂŒr seine Parteifreunde ĂŒberraschend: Sein WahlkreisbĂŒro war von der Anfrage von t-online dazu erstaunt – im AbgeordnetenbĂŒro des CSU-Politikers hob man erst gar nicht ab.

Der 48-JĂ€hrige war erst Ende Februar vom bayerischen MinisterprĂ€sident Markus Söder zum GeneralsekretĂ€r ernannt worden. Mayer war auf Markus Blume gefolgt, der seitdem in Bayern Staatsminister fĂŒr Wissenschaft und Kunst ist.

Die "Bild"-Zeitung hatte als erste ĂŒber die Drohungen gegen den Journalisten und ĂŒber Mayers RĂŒcktritt berichtet.

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Von Patrick Mayer
CSUMarkus Söder

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