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Ex-Parteichef w├╝nscht k├╝hlen Kopf bei L├Âsungsfindung

Von dpa
Aktualisiert am 05.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Erwin Huber bei einer Parteikonferenz im Jahr 2019 (Archivbild): Er w├╝nscht sich mehr Transparenz in der CSU.
Erwin Huber bei einer Parteikonferenz im Jahr 2019 (Archivbild): Er w├╝nscht sich mehr Transparenz in der CSU. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)
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Ex-CSU-Vorsitzender Erwin Huber sieht seine Partei nach dem R├╝cktritt des Generalsekret├Ąrs Mayer in der Krise. Die Partei m├╝sse ihren Fokus neu setzen, um wieder neue W├Ąhler zu erreichen.

Eineinhalb Jahre vor der bayerischen Landtagswahl sieht der ehemalige CSU-Vorsitzende Erwin Huber seine Partei in einer dramatischen Lage. Er warnt die Parteif├╝hrung um CSU-Chef Markus S├Âder aber vor Panik ÔÇô und r├Ąt nun zu k├╝hlem Kopf, z├╝gigen Personalentscheidungen und einer offensiven Kl├Ąrung von Problemen.

"Der gewaltige Stimmenverlust bei der Bundestagswahl, das Pandemiemanagement, vor allem aber indiskutable moralische Fehltritte von Mandatstr├Ągern und zuletzt der Blackout des Generalsekret├Ąrs haben die CSU in eine dramatische Situation gebracht", sagte Huber der Deutschen Presse-Agentur in M├╝nchen.

Huber: K├╝hler Kopf zur Krisenbew├Ąltigung n├Âtig

Er spielte damit auf die Maskenaff├Ąre an, bei der CSU-Abgeordneten im Zentrum stehen, und auf den R├╝cktritt von Generalsekret├Ąr Stephan Mayer am Dienstagabend ÔÇô Mayer soll zuvor einen Journalisten telefonisch bedroht haben.

"Aus meiner Erfahrung in vielen Funktionen in 50 Jahren und der Betroffenheit mit mehreren Krisensituationen rate ich zun├Ąchst, k├╝hlen Kopf zu bewahren", betonte Huber. "Es besteht kein Anlass zur Panik." Die Gremien seien handlungsf├Ąhig. "Mit Klugheit, breiten internen Abkl├Ąrungen und z├╝gigen personellen Entscheidungen ist die baldige R├╝ckkehr zur inhaltlichen politischen Arbeit herbeizuf├╝hren."

Huber betonte, die Substanz der Volkspartei CSU sei stark, und man habe es auch bei Krisen in der Vergangenheit immer geschafft, "reinen Tisch" zu machen. "Aber das setzt gro├če Standfestigkeit und erkennbare Kl├Ąrungen voraus, die breit anzugehen sind", forderte Huber, der viele Jahre Minister im bayerischen Kabinett und von 2007 bis 2008 CSU-Chef war.

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Huber: Fokus auf finanzielle Spitzenposition Bayerns

Zu diesen Problemen w├╝rden die Einbr├╝che im Stammw├Ąhlerbereich, die zu geringe Attraktivit├Ąt f├╝r die junge Generation, die schonungslose Aufkl├Ąrung des Fehlverhaltens einzelner Mandatstr├Ąger, die glaubw├╝rdige Durchsetzung der Transparenzregeln und insgesamt die absolute Konzentration auf Bayern geh├Âren.

Mit Blick auf die Landtagswahl im Herbst 2023 sagte der 75-J├Ąhrige, er rate "zu intensiver Teamarbeit und einer klaren Zukunftsbotschaft f├╝r Bayern". "In der gegenw├Ąrtigen Lage sind nicht Wahlgeschenke vertrauensbildend, sondern eine Politik der finanziellen Stabilit├Ąt und Konsolidierung." Man m├╝sse die Menschen ├╝berzeugen, dass nur eine starke Volkspartei CSU die Spitzenposition Bayerns in Deutschland und Europa halten k├Ânne - darauf m├╝sse nun der Fokus gerichtet sein.

CSU-Generalsekret├Ąr tritt nach zwei Monaten zur├╝ck

Mayer hatte am Dienstagabend nach lediglich gut zwei Monaten im Amt seinen R├╝cktritt als Generalsekret├Ąr erkl├Ąrt. Der 48-J├Ąhrige nannte daf├╝r in einer schriftlichen Erkl├Ąrung gesundheitliche Gr├╝nde. Zugleich r├Ąumte er allerdings eine "m├Âglicherweise" im R├╝ckblick nicht angemessene Wortwahl einem "Bunte"-Journalisten gegen├╝ber ein.

Der Journalist hatte Mayer zuvor vorgeworfen, ihn telefonisch bedroht zu haben, im Zusammenhang mit einem Bericht ├╝ber Mayers Privatleben. S├Âder hatte am Mittwoch angek├╝ndigt, die Nachfolge rasch zu kl├Ąren.

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CSUDeutsche Presse-AgenturMarkus S├Âder

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