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CSU: Ex-Generalsekretär Stephan Mayer nach Rücktritt in Herzklinik


CSU-General nach Rücktritt in Klinik

Von t-online, mtt

Aktualisiert am 10.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Mayer (Archivbild): Am vorigen Dienstag war der Politiker als CSU-Generalsekretär zurückgetreten.Vergrößern des BildesMayer (Archivbild): Am vorigen Dienstag war der Politiker als CSU-Generalsekretär zurückgetreten. (Quelle: Simon/imago-images-bilder)
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Der ehemalige CSU-Generalsekretär Stephan Mayer hat sich nach seinem Rücktritt in ärztliche Behandlung begeben. Die Rede ist von einer "ernsthaften Erkrankung" – er soll in einer Klinik für Herzerkrankungen sein.

Wie mehrere Medien am Dienstag übereinstimmend berichteten, ist der vor einer Woche als CSU-Generalsekretär zurückgetretene Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer im Krankenhaus. Aufgrund einer "ernsthaften Erkrankung" könne er seine Amtsgeschäfte in den nächsten Wochen nicht ausüben, hieß es.

Mayer habe sich selbst in ärztliche Behandlung begeben und befinde sich aktuell in einer Klinik für Herzerkrankungen. Bürgerinnen und Bürger seines Wahlkreises könnten sich weiter an sein Büro wenden, zitierte das "Oberbayerische Volksblatt" aus einer Mitteilung von Mayers Bundestagsbüro. "Alle wesentlichen Vorgänge werden weiter gemeinsam mit den anderen Mandats- und Funktionsträgern verfolgt."

Auf telefonische Anfrage von t-online äußerte sich Mayers Bundestagsbüro am Dienstag zunächst nicht. Eine schriftliche Anfrage blieb bis jetzt ebenfalls unbeantwortet.

Rücktritt aus "gesundheitlichen Gründen" – am Tag, als Droh-Vorwürfe laut wurden

Bereits als Mayer am vergangenen Dienstag in München seinen Rücktritt verkündet hatte, war in seiner Erklärung von "gesundheitlichen Gründen" die Rede. Allerdings war am selben Tag auch bekannt geworden, dass Mayer einen Journalisten massiv unter Druck gesetzt haben soll.

Ein Reporter der "Bunten" hatte über ein uneheliches Kind des Politikers berichtet, für das dieser angeblich keinen Unterhalt zahle. Mayer hatte daraufhin mehrfach bei dem Journalisten angerufen.

Dabei soll er versucht haben, die Berichterstattung zu verhindern. Wie aus einem Schreiben von Verlagsanwälten an Mayer hervorgeht, das t-online vorliegt, soll er unter anderem wörtlich gedroht haben: "Ich werde Sie vernichten. Ich werde Sie ausfindig machen, ich verfolge Sie bis ans Ende Ihres Lebens."

Neuer General mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert

Neuer CSU-Generalsekretär ist der 44-jährige Landtagsabgeordnete Martin Huber. Auch er steht mittlerweile in der Schusslinie: Kaum, dass er das Amt übernahm, wurden Plagiatsvorwürfe gegen ihn laut.

Die Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) will nun seine Doktorarbeit so rasch wie möglich prüfen. "Die Dauer dieser Prüfung ist momentan noch nicht absehbar, ein möglichst zügiger Abschluss wird angestrebt", teilte die Universität am Montag mit.

Verwendete Quellen
  • Anfrage an Mayers Bundestagsbüro
  • Eigene Recherchen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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