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Nürnberg: Tiergarten freut sich über mehr als eine Million Besucher

Besucherplus im Zoo  

Was den Nürnberger Tiergarten so beliebt macht

16.12.2019, 10:59 Uhr | dpa

Nürnberg: Tiergarten freut sich über mehr als eine Million Besucher . Zwei Eisbären spielen im Wasserbecken: Der Tiergarten Nürnberg freut sich über steigende Besucherzahlen.  (Quelle: dpa/Archivbild/Daniel Karmann)

Zwei Eisbären spielen im Wasserbecken: Der Tiergarten Nürnberg freut sich über steigende Besucherzahlen. (Quelle: Archivbild/Daniel Karmann/dpa)

Der Tiergarten Nürnberg ist bei Besuchern beliebt. Über eine Million Menschen haben den Zoo in diesem Jahr besucht. Highlights waren zwei sehr seltene Tierbabys.

Die Zoos in Bayern erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Auch der Tiergärten Nürnberg erwartet heuer bei den Besucherzahlen ein Plus, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.

Die Zahl der Tiergarten-Besuche stieg den Angaben nach bis Ende November auf rund 1,16 Millionen – über 21.000 mehr als im Vorjahr oder 83.000 mehr als im Fünfjahresschnitt. Stärker seien nur die Jahre 2008 und 2011 gewesen, als das Eisbärbaby Flocke mehr Besucher lockte beziehungsweise die Delfin-Lagune eröffnet wurde.

Die Neulinge und Auswanderer des Jahres

Auch heuer konnten Gäste besonderen Nachwuchs bestaunen: Nach knapp einem halben Jahrhundert wurde im April im Tiergarten Nürnberg wieder ein Kamel geboren: Nala. Und im November 2019 brachte das Gorillaweibchen Habibu im Tiergarten ihr erstes Junges zur Welt. Kato ist den Angaben nach die erste Geburt nach 40 Jahren bei den Nürnberger Gorillas.

Mit geschränkten Armen schaut Kato seine Mama an 😍🥰

Gepostet von Erika Daum am Samstag, 14. Dezember 2019

Vom Nürnberger Tiergarten wurden 2019 aber auch einige Tiere ausgewildert: ein Bartgeier in Korsika, zwei Uralkäuze im Wienerwald, vier Waldrappe in Spanien, sieben Ziesel in Tschechien und drei Steinböcke im Naturpark Zillertal.

Umbau für asiatische Takine

Die Freizeit-Einrichtung arbeitet daran, ihr Angebot zu modernisieren und Gästen Neuheiten zu bieten. In Nürnberg standen einer Sprecherin zufolge Umbauten der Freianlagen für die Gorillas, die Somali-Wildesel und Mendesantilopen sowie ein Neubau für die Löffelhunde im Fokus. Im kommenden Jahr wird dann die Anlage für die asiatischen Takine umgebaut; die Tiere sehen aus wie eine Mischung aus Gnu und Ziege. Sie solle größer und mit Buntsandstein-Fels ausgestaltet werden, teilte die Sprecherin mit. "So können die Tiere ihre Kletterfähigkeiten besser zeigen."


Probleme machte dem Tiergarten Nürnberg die Trockenheit im Sommer. Die Mitarbeiter mussten im Sommer der Sprecherin zufolge gezielt Eichen gießen. Schon nach dem Hitzesommer 2018 seien einige Bäume geschädigt gewesen, so dass heuer einige Eichen, Birken und Kiefern starben. Für Tiere habe die Hitze aber keine Folgen gehabt. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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