Sie sind hier: Home > Regional > Nürnberg >

Nürnberg: Dokuzentrum Reichsparteitagsgelände verzeichnet Rekord

Nazi-Museum  

Dokuzentrum in Nürnberg verbucht Besucherrekord

15.01.2020, 17:28 Uhr | dpa

Nürnberg: Dokuzentrum Reichsparteitagsgelände verzeichnet Rekord. Blick auf das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände: Das Museum befasst sich mit den Verbrechen des Nationalsozialismus. (Quelle: imago images/viennaslide)

Blick auf das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände: Das Museum befasst sich mit den Verbrechen des Nationalsozialismus. (Quelle: viennaslide/imago images)

In Nürnberg haben Hunderttausende Menschen das Museum zur Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus besucht – so viele wie nie zuvor. Doch dem Haus stehen Veränderungen bevor.

Mit 311.588 Besuchern hat das zur Erinnerung an die Nazi-Verbrechen geschaffene Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg im vergangenen Jahr eine neue Höchstmarke gesetzt. Das gab Thomas Eser, der neue Direktor der zehn Museen der Stadt Nürnberg, bei einer Pressekonferenz bekannt.

Damit war das Dokuzentrum das Nürnberger Museum mit dem größten Zuwachs und den meisten Gästen. Zum Vergleich: 2018 waren es 284.827 Besucher.

Auf einem historischen Gelände

Das Dokuzentrum befindet sich im Nordflügel der von den Nationalsozialisten konzipierten, unvollendet gebliebenen Kongresshalle auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände. Verschiedene Dauerausstellungen beschäftigen sich mit den Ursachen, Zusammenhängen und Folgen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Themen, die einen direkten Bezug zu Nürnberg haben, werden dabei besonders berücksichtigt.

Für die kommenden Jahre ist eine Neukonzeption der Dauerausstellung geplant, daher wird 2021 und 2022 nur eine kleinere Interimsausstellung gezeigt.

Museen in Nürnberg sind sehr beliebt

Rekorde stellten auch die anderen Häuser des Museumsverbunds auf, allen voran das Haus des Spiels in der Spielwarenhochburg Nürnberg. Insgesamt 798.394 Besucher kamen 2019 in die städtischen Museen, gut zehn Prozent mehr als im Vorjahr.

Wann mit dem Erweiterungsbau für das Memorium Nürnberger Prozesse begonnen werde, stehe wegen ungeklärter Kostenverteilung noch nicht fest. Einigkeit herrsche jedoch darüber, dass es zehn Jahre, nachdem es erstmals öffentliche Führungen durch den Saal 600 im Nürnberger Justizpalast gab, eine Erweiterung brauche. In dem Saal fanden einst unter den Augen der Weltöffentlichkeit die Nürnberger Prozesse gegen Nazi-Verbrecher statt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal