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Nürnberg: Ausstellung bringt Instagram ins Museum

Museum Industriekultur  

Ausstellung zeigt die besten Instagram-Fotos aus Nürnberg

13.02.2020, 11:03 Uhr | dpa, t-online.de

Nürnberg: Ausstellung bringt Instagram ins Museum. Schienen auf einer Straße in Nürnberg: Foto aus dem Wettbewerb der Instagram-Community.  (Quelle: berndschwinn/Museum für Industriekultur)

Schienen auf einer Straße in Nürnberg: Foto aus dem Wettbewerb der Instagram-Community. (Quelle: berndschwinn/Museum für Industriekultur)

Das Museum Industriekultur zeigt in einer neuen Ausstellung Fotos von Instagram-Nutzern aus Nürnberg. Diese Bilder eröffnen einen neuen Blick auf die Stadt.

Normalerweise sind die Fotos nur auf Instagram zu sehen, doch eine Ausstellung bringt sie jetzt ins Museum. Die Nürnberger Igers – kurz für Instagram-User – posten auf dem sozialen Netzwerk regelmäßig Bilder von der Stadt. Zu sehen sind dort viele malerische Sonnenauf- und -untergänge, interessante Architektur und außergewöhnliche Details, aber auch verdeckte Seiten. Gerade diese wollten die Stadt und das Museum für Industriekultur mehr in den Mittelpunkt rücken und lud im Dezember die Instagram-Gemeinde zum Fotowettbewerb "Igers meet Industriekultur" ein.

Eine andere Seite der Stadt zeigen

In der gleichnamigen Ausstellung sind von Donnerstag an 100 Fotos zu sehen, die eine Jury ausgewählt hat. Diese thematisieren die Stadt als Lebensraum und zeigen den gesellschaftlichen Wandel. "Wir wollten einen Blick auf andere Seiten der Stadt werfen, auf solche, die nicht so strahlen", sagte Museumsleiterin Monika Dreykorn. Zu sehen sind zum Beispiel Hinterhöfe, eine leere Fabrikhalle, ein Obdachloser und ein verrostetes Fahrrad im Wasser.

2015 hatte das Online-Büro der Stadt Nürnberg zum ersten Mal eine Ausstellung mit Instagram-Fotos organisiert, auch 2016 und 2017 gab es welche. Nun wandert die Werkschau erstmals ins Museum. Die Igers sind nach Angaben von Dreykorn alles Hobby-Fotografen, aber viele seien sehr ambitioniert, wie man in der Ausstellung sehen könne. "Es sind keine Schnappschüsse wie man sie sonst von sozialen Netzwerken kennt", sagte Dreykorn. "Das sind schon Fotos mit künstlerischem Anspruch."

Verwendete Quellen:

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