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1. FC Nürnberg nach Remis in Regensburg in brenzliger Lage

Kampf um Liga-Verbleib  

1. FC Nürnberg nach Remis gegen Regensburg in brenzliger Lage

27.05.2020, 09:51 Uhr | dpa

1. FC Nürnberg nach Remis in Regensburg in brenzliger Lage . Erik Wekesser von Regensburg und Hanno Behrens von Nürnberg in Aktion: Das Spiel Regensburg-Nürnberg endete mit einem 2:2. (Quelle: dpa/Daniel Karmann/dpa-pool)

Erik Wekesser von Regensburg und Hanno Behrens von Nürnberg in Aktion: Das Spiel Regensburg-Nürnberg endete mit einem 2:2. (Quelle: Daniel Karmann/dpa-pool/dpa)

Der "Club" aus Nürnberg ist mitten im Abstiegskampf, daran hat das Unentschieden gegen Regensburg kaum etwas verändert. Das Team von Trainer Jens Keller wirkte lustlos. Das merkten auch die Fans.

Für den 1. FC Nürnberg verkompliziert sich die Lage in der 2. Fußball-Bundesliga immer mehr. Der "Club" rettete am Dienstagabend im Auswärtsspiel in Regensburg in der Nachspielzeit dank eines Jahn-Eigentors zwar ein 2:2 (1:1), verpasste aber einen so nötigen Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt.

Der Nürnberger waren durch Mikael Ishak in der elften Minute in Führung gegangen. Andreas Albers (44.) und Sebastian Stolze (48.) drehten das Spiel kurz vor und nach der Pause. In der vierten Minute der Nachspielzeit unterlief Tim Knipping per Kopf das Eigentor zum 2:2.

Nachdem schon Nürnbergs Trainer Jens Keller einen unbedingten Willen gefordert hatte, wollte auch Sportchef Robert Palikuca vor dem Anpfiff "diese Bereitschaft jetzt in Besessenheit umwandeln". Davon aber war im Freistaat-Duell bei den Regensburgern wenig zu sehen. "Wir haben 15 Minuten ein sehr gutes Spiel gemacht – aber leider nur 15 Minuten", hieß es von Coach Keller nach dem Spiel. 

Fans sind enttäuscht

Fans konnten der Performance der Nürnberger offenbar auch nicht viel abgewinnen. Im Netz wurde scharf kritisiert und gelästert. Auf Twitter kommentierte ein Nutzer etwa: "Unfassbar, wie man sich nach der Führung so passiv und blutleer verhalten kann". Ein anderer schrieb: "Ihr habt 80 Minuten gar nicht gespielt nur zur Info" und setzte einen Haufen Ausrufezeichen hinterher. Doch es gab auch die, die das Eigentor der Regensburger als eine glückliche Wendung hinnahmen. "Ich Abstiegskampf braucht man so ein Glück", hieß es von einem Anhänger dazu.

Ishak lässt Nürnberg früh jubeln

Hatten die Franken in den beiden ersten Geisterspielen beim 0:1 in St. Pauli und dem 1:1 gegen Aue noch große Chancen vergeben, ließ Ishak die Gäste immerhin früh jubeln. Der Schwede, der erstmals seit Anfang November wieder spielte und erst zum dritten Mal in dieser Saison in der Startelf stand, verwertete eine Vorlage von Kapitän Hanno Behrens.

Die frühe Führung aber gab dem "Club" keine Sicherheit, fortan dominierte der Jahn deutlich und hatte bei zwei Pfostentreffern Pech. Das Heim-Team von Trainer Mersad Selimbegovic agierte schnörkelloser und spritziger bei den schnellen Angriffen, die Nürnberger verhedderten sich immer wieder oder patzten durch Fehlpässe. 

Falls der Keller-Rivale Karlsruher SC am Mittwoch gewinnt, rutschen die Franken auf den Abstiegs-Relegationsrang.

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