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Corona/Nürnberg: War es eine Privatparty? Einige Kontaktpersonen ermittelt

Suche nach Partygästen  

Kontaktpersonen nach Feier mit Corona-Infiziertem ermittelt

25.08.2020, 18:07 Uhr | dpa

Corona/Nürnberg: War es eine Privatparty? Einige Kontaktpersonen ermittelt. Ein Corona-Tester hält einen Test in der Hand (Symbolbild): In Nürnberg werden Gäste einer Party gesucht. (Quelle: imago images/Hollandse Hoogte)

Ein Corona-Tester hält einen Test in der Hand (Symbolbild): In Nürnberg werden Gäste einer Party gesucht. (Quelle: Hollandse Hoogte/imago images)

In Nürnberg konnten einige der Gäste einer Party ermittelt werden, auf der ein Corona-Infizierter gewesen ist. Da der Infizierte eigentlich in Quarantäne hätte sein sollen, muss er nun ein hohes Bußgeld zahlen. 

Nach einer Party mit einem Corona-Infiziertem im Nürnberger Nachtclub "Mach1" haben die Behörden einige der Kontaktpersonen ermitteln können. Weil die Teilnehmerlisten zum Teil unleserlich, fehlerhaft oder unvollständig waren, konnten nicht alle der mehr als 80 Partygäste informiert werden.

Deshalb hatte das zuständige Landratsamt Fürth über die Medien einen Aufruf gestartet. Zwölf Gäste hätten sich daraufhin gemeldet, sagte ein Sprecher am Dienstag. Neun habe man noch nicht ausfindig machen können. Die Feier vom 15. auf den 16. August hatte ein Gast besucht, der positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden war und eigentlich unter Quarantäne stand. Ihn erwartet nach Angaben des Fürther Ordnungsamtes nun ein Bußgeld in Höhe von bis zu 10.000 Euro.

Hätte der Nachtclub überhaupt öffnen dürfen?

Zudem wird geklärt, ob die als "privat" deklarierte Party möglicherweise gar keine private Feier war. "Es wird durch das Ordnungsamt derzeit geklärt, ob es wirklich eine private Feier war", sagte ein Stadtsprecher am Dienstag.

Stichprobenartige Anrufe bei Teilnehmern hätten ergeben, dass die Gäste im Nachtclub "Mach 1" wohl nicht zu einer geschlossenen Gesellschaft gehört hätten. Dies ist eine Voraussetzung für Privatfeiern in Clubs oder Diskotheken. Zuvor hatten Medien darüber berichtet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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