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Weigert verzichtet auf Jagdpräsidenten-Kandidatur

Feldkirchen  

Weigert verzichtet auf Jagdpräsidenten-Kandidatur

25.09.2020, 15:39 Uhr | dpa

Weigert verzichtet auf Jagdpräsidenten-Kandidatur. Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert (Freie Wähler)

Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert (Freie Wähler) steht im bayerischen Landtag. Foto: Tobias Hase/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert (Freie Wähler) verzichtet überraschend auf eine Kandidatur um das Amt des Jagdpräsidenten - stattdessen geht der CSU-Landtagsabgeordnete Ernst Weidenbusch ins Rennen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) habe angesichts der Corona-Krise "die Erwartung geäußert, als Kabinettsmitglied auf eine Kandidatur zum BJV-Präsidenten zu verzichten, damit so eine volle Konzentration der Kräfte auf die Pandemiebewältigung möglich ist", bestätigte Weigert am Freitag. "Dem komme ich unter dem Eindruck des Pandemiegeschehens nach, wenn auch schweren Herzens." Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

Für ein von Weigert mitgegründetes "Team Zukunft" innerhalb des Bayerischen Jagdverbandes geht nun Weidenbusch ins Rennen. Alle in diesem Team seien "begeistert", dass Weidenbusch kandidiere, erklärte Weigert in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Weidenbuschs Gegenkandidat wird der bisherige Vizepräsident Thomas Schreder.

Der neue Jagdpräsident soll am 17. Oktober in Nürnberg gewählt werden. Damit will der Verband nach der Krise um den langjährigen Präsidenten Jürgen Vocke einen Neustart wagen. Gegen Vocke wird seit einiger Zeit wegen des Verdachts finanzieller Unregelmäßigkeiten ermittelt - er lässt deshalb seither sein Amt ruhen. Vocke stand ein Vierteljahrhundert an der Spitze des Bayerischen Jagdverbandes.

Freie-Wähler-Chef und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sagte am Freitag: "Natürlich fällt es uns schwer, dass Roland Weigert jetzt nicht um das Präsidentenamt bei den Jägern kandidieren soll. Der Ministerpräsident hat die Maßgabe vertreten, dass aufgrund der Herausforderungen durch Corona kein Kabinettsmitglied mehr eine überregionale Spitzenposition bei Verbänden einnehmen kann." Dies betreffe aber nicht nur die Freien Wähler, sondern auch die CSU.

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