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Christkind in Nürnberg: "Die meisten rufen an, damit ihnen jemand zuhört"

Telefon statt Weihnachtsmarkt  

Nürnberger Christkind: "Die meisten rufen an, damit ihnen jemand zuhört"

13.12.2020, 08:28 Uhr | dpa

Christkind in Nürnberg: "Die meisten rufen an, damit ihnen jemand zuhört". Das Nürnberger Christkind, Benigna Munsi, steht in ihrem Gewand im Funkhaus Nürnberg vor Beginn einer Radio-Sondersendung: Wegen der Corona-Pandemie findet ihre Aktivität dieses Jahr online und per Telefon statt. (Quelle: dpa/Karmann)

Das Nürnberger Christkind, Benigna Munsi, steht in ihrem Gewand im Funkhaus Nürnberg vor Beginn einer Radio-Sondersendung: Wegen der Corona-Pandemie findet ihre Aktivität dieses Jahr online und per Telefon statt. (Quelle: Karmann/dpa)

Mit der Absage des weltberühmten Christkindlesmarkt in Nürnberg entfallen auch die Auftritte des Christkinds Benigna Munsi. Doch über das Telefon ist sie für Nürnberger zu erreichen, die häufig einfach nur reden wollen.

Wegen der Coronavirus-Pandemie ist der Christkindlesmarkt in Nürnberg dieses Jahr abgesagt worden. Damit fällt auch eine große Aufgabe des Nürnberger Christkinds weg, dass eigentlich in zahlreichen Auftritten zu sehen ist. Doch die Alternative kommt bisher gut an. Denn das Nürnberger Christkind grüßt täglich aus dem Internet in einem digitalen Adventskalender und zweimal die Woche ist es telefonisch erreichbar.

Das ist einmalig in seiner mehr als 70-jährigen Geschichte und soll so auch nur dieses Jahr passieren, wie ein Sprecher der Stadt betont. Das Schöne sei, dass auch Leute aus anderen Städten anriefen, die vielleicht nicht zum Nürnberger Christkindlesmarkt gekommen wären, sagt Benigna Munsi (18), die seit vergangenem Jahr das Christkind spielt. "Die meisten rufen an, damit ihnen jemand zuhört."

Normalerweise wäre Munsi in der Adventszeit in ihrem engelsgleichen Kostüm mit goldenen Flügeln und blonder Lockenperücke mehrmals die Woche auf dem weltberühmten Markt unterwegs gewesen, wäre Karussell mit Kindern gefahren und hätte ein offenes Ohr für Wünsche, Sorgen und Nöte gehabt. Auch die sonst mehr als 100 Auftritte in Pflegeheimen, Kindertagesstätten oder Krankenhäusern sind abgesagt. Das habe auch etwas Gutes, erzähle sie den Kindern als Trost, sagt Munsi. Dadurch habe das Christkind mehr Zeit für die Geschenke.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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