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Nürnberg: Großunternehmen wollen ihre Beschäftigten selbst impfen

Nürnberger Firmen  

Großunternehmen wollen ihre Beschäftigten selbst impfen

24.03.2021, 16:50 Uhr | dpa

Nürnberg: Großunternehmen wollen ihre Beschäftigten selbst impfen. Eine Corona-Schutzimpfung wird durchgeführt (Symbolbild): Firmen aus Franken wollen ihre Angestellten selber impfen. (Quelle: dpa/Sven Hoppe)

Eine Corona-Schutzimpfung wird durchgeführt (Symbolbild): Firmen aus Franken wollen ihre Angestellten selber impfen. (Quelle: Sven Hoppe/dpa)

Große Firmen aus dem Nürnberger Raum haben in einem offenen Brief gefordert, ihre Beschäftigten selbst impfen zu dürfen. Sie hätten die Infrastruktur, heißt es.

Sechs Großunternehmen aus dem Raum Nürnberg haben sich mit der Bitte an die Politik in Bund und Land gewandt, ihre Beschäftigten mit Hilfe der Betriebsärzte selbst impfen zu dürfen. Die Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführer der Firmen Adidas, Puma, Schaeffler, DATEV, Leoni und GfK wandten sich am Mittwoch in einem offenen Brief an Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

"Gesamtgesellschaftlicher Beitrag"

"Konkret bieten wir gerne an, die vorhandene Infrastruktur unserer Unternehmen zur Verfügung zu stellen. So könnten in dem Fall, dass zeitnah große Mengen Impfstoff zur Verfügung stehen, unsere Betriebsärztinnen und -ärzte sowohl die bei uns Beschäftigten als auch deren Familienangehörige impfen", heißt es in dem Schreiben. Binnen kürzester Zeit könnten so rund 33.000 Mitarbeiter und ihre Familienangehörigen geimpft werden, ohne die öffentlichen Systeme zu belasten.

"Der Schutz unserer Mitarbeitenden ist für uns ein hohes Gut", heißt es in dem Brief weiter. "Wenn Impfungen schneller umgesetzt werden, könnten wir als Unternehmen aber auch einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag leisten."

Um das Vorhaben umzusetzen, müsste die Impfverordnung des Bundes, die bisher eine Priorisierung etwa nach Alter oder Zugehörigkeit zu bestimmten Berufsgruppen vorsieht, geändert oder außer Kraft gesetzt werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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