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Plastik-Aus im Getränkemarkt: Händler bisher zufrieden

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Plastik-Aus im Getränkemarkt: Händler bisher zufrieden

01.08.2019, 15:29 Uhr | dpa

Plastik-Aus im Getränkemarkt: Händler bisher zufrieden. Hans-Peter Kastner

Hans-Peter Kastner, Geschäftsführer der Getränke Kastner GmbH, steht in seinem Getränkehandel hinter Mineralwasserkisten. Foto: Marijan Murat/Archiv (Quelle: dpa)

Als Zeichen für den Umweltschutz verkauft der Stuttgarter Getränkehändler Hans-Peter Kastner seit Donnerstag keine Einwegflaschen mehr. Bundesweit war er mit diesem Schritt zum Internetstar geworden. Mit dem Auftakt seiner Aktion ist er zwar zufrieden, er hat allerdings auch gemischte Gefühle. "Heute Morgen, das war eine Mischung aus Angst und Stolz", sagte Kastner der Deutschen Presse-Agentur. Er stehe zu seiner Entscheidung. Die Resonanz der Kunden am ersten Tag mit neuem Sortiment sei auch sehr gut gewesen. "Aber es ist einfach, jemandem die erste Kiste zu verkaufen. Die große Frage wird sein, ob er für die zweite Kiste wiederkommt."

Im Kampf gegen das Plastik hatte der 41 Jahre alte Händler mit einem offenen Brief für Aufsehen gesorgt. Sein frustriert formulierter Facebook-Eintrag wurde millionenfach gelesen. "Insgesamt haben seitdem rund 600 Getränkemarkt-Händler ihre Solidarität bekundet", sagte Kastner. Wirklich gefolgt sei ihm bislang seines Wissens aber niemand - "weil sie sich nicht trauen". In einem weiteren offenen Brief will Kastner bald die Getränkehändler umstimmen.

Laut Deutscher Umwelthilfe haben Einweg-Plastikflaschen als dominierendes Packmittel bei Getränken einen Gesamtanteil von rund 52 Prozent. Pro Jahr werden 16,4 Milliarden Plastikflaschen verbraucht, das sind stündlich 1,9 Millionen Einweg-Plastikflaschen oder fast 200 Einweg-Plastikflaschen pro Kopf und Jahr. Im vergangenen Jahr wurden laut Fachverband Forum Getränkedose rund 3,51 Milliarden Getränkedosen in Deutschland konsumiert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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