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Strobl nach Schwertattacke: mehr Polizei in Wohngebieten

Stuttgart  

Strobl nach Schwertattacke: mehr Polizei in Wohngebieten

02.08.2019, 15:47 Uhr | dpa

Strobl nach Schwertattacke: mehr Polizei in Wohngebieten. Thomas Strobl spricht auf dem CDU-Landesparteitag

Thomas Strobl spricht auf dem CDU-Landesparteitag zu den Delegierten. Foto: Thomas Kienzle/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach der tödlichen Schwertattacke in Stuttgart hat der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) sich für mehr Polizeipräsenz in Wohngebieten ausgesprochen. "Eine derartige barbarische Tat auf der offenen Straße in einem Wohngebiet sorgt für Verunsicherung", sagte er am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. "Um das subjektive Sicherheitsgefühl zu verbessern, ist mehr Polizeipräsenz auch in Wohngebieten notwendig." Dafür brauche es vor allem Polizisten. Deshalb laufe derzeit die größte Einstellungsoffensive in der Geschichte der baden-württembergischen Landespolizei. Man dürfe dabei auch künftig nicht nachlassen.

Strobl nannte das Verbrechen "entsetzlich und abstoßend". "Ein solches Verbrechen mitten auf der Straße lässt niemanden unberührt", sagte er. Strobl dankte den Einsatzkräften, die den mutmaßlichen Täter schnell gefasst hätten, und den Sicherheitsbehörden, die unter Hochdruck die Hintergründe ermittelten.

Angesichts von Medienberichten, wonach der Mann mit einer gefälschten Identität nach Deutschland gekommen sei, sagte Strobl: "Wir müssen wissen, wer bei uns im Land ist." Alles andere könne ein Sicherheitsrisiko sein. "Wer hier ins Land kommt und Schutz sucht, dann aber dieses Land, diesen Staat bei der allerersten Gelegenheit über seine wahre Identität belügt, hat mit scharfen Konsequenzen zu rechnen." Das gelte aber unabhängig von der Tat in Stuttgart.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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