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Umweltstaatssekretär will EU-Weideprämie für Schäfer

Stuttgart  

Umweltstaatssekretär will EU-Weideprämie für Schäfer

23.08.2019, 13:28 Uhr | dpa

Umweltstaatssekretär will EU-Weideprämie für Schäfer. Andre Baumann

Andre Baumann. Foto: Christoph Schmidt/Archivbild (Quelle: dpa)

Vor dem traditionellen Schäferlauf in Markgrönigen (Kreis Ludwigsburg) wirbt der baden-württembergische Umweltstaatssekretär Andre Baumann für eine Weideprämie durch die EU und für den stärkeren Konsum von Lammfleisch. "Unsere Wacholderheiden und Kalkmagerrasen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen in ganz Europa. Als Schäfereiland haben wir eine besondere Verantwortung für diese Kulturlandschaften", sagte der Politiker am Freitag in Stuttgart. Für ihn stehe dabei auch die Agrarpolitik auf EU-Ebene in der Verantwortung. Sie solle die Schafwirtschaft wirtschaftlich wieder attraktiv machen. Weitere Details dazu nannte er nicht.

Auch die Schäfer machen sich für eine Prämie pro Weidetier als Ergänzung zur flächenbezogen Prämie stark. Ihnen schwebte bislang eine Prämie von 38 Euro pro Tier und Jahr vor. Der Naturschutzbund (Nabu) unterstützt dieses Anliegen.

Schäferinnen und Schäfer aus dem Südwesten messen sich an diesem Wochenende in Markgröningen im Hüten einer Herde. Die Feierlichkeiten dauern bis Montag, der Schäferlauf selbst findet am Samstag statt.

Die Schäferei dürfe aber nicht nur beim jährlichen Schäferlauf Beachtung finden, sagte Staatssekretär Baumann. "Sie muss vielmehr stärker als bislang in den Fokus der politischen Entscheidungsträger rücken." Schafhaltung müsse wirtschaftlich wieder attraktiv gemacht werden.

Nach Angaben des Umweltministeriums leben im Südwesten etwa 215 500 Schafe und 1300 Schäfer. Die Schafhaltung sei in den vergangenen zehn Jahren um 30 Prozent zurückgegangen, teilte das Ministerium mit.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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