Sie sind hier: Home > Regional > Stuttgart >

LKA-Chef zu Rechtsextremismus: "Aus Worten folgen Taten"

Stuttgart  

LKA-Chef zu Rechtsextremismus: "Aus Worten folgen Taten"

25.08.2019, 10:00 Uhr | dpa

LKA-Chef zu Rechtsextremismus: "Aus Worten folgen Taten". Hasspostings im Netz

Auf dem Bildschirm eines Smartpones sieht man eine Antwort eines Users auf einen Post von ZDF heute auf Twitter. Foto: Fabian Sommer (Quelle: dpa)

Rechtsextremisten in Baden-Württemberg greifen laut dem Präsidenten des Landeskriminalamts (LKA) vor allem mit Worten an. Physische Gewalt sei die Ausnahme. Das LKA schätze die Rechtsextremisten dennoch "nicht als ungefährlich" ein, sagte Ralf Michelfelder der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. "Aus Worten folgen Taten oder können Taten folgen."

Zuspruch kann laut Michelfelder potenzielle Täter ermutigen. "Wenn sie das Gefühl haben, sie werden getragen von einer großen Masse an Leuten, die ihre Auffassung unterstützt, dann sind sie auch eher geneigt, zur Tat zu schreiten." Verbale Attacken würden zudem immer brutaler und zielgerichteter. Während in früheren Jahren noch abstrakt gesprochen worden sei, beziehe man sich heute auf konkrete Personen und Personengruppen, sagte der LKA-Chef.

Laut Michelfelder hat das LKA eine eigene Inspektion für Rechts- und Linksextremismus, wobei der überdeutliche Schwerpunkt auf Rechts liege. "Es war und ist keinesfalls so, dass wir den Bereich Rechts vernachlässigen." Seine Behörde beobachte in Baden-Württemberg etwa 25 Gruppierungen mit jeweils einer kleinen zweistelligen bis dreistelligen Anzahl von Mitgliedern.

Die rechte Szene sei im Zuge der verstärkten Migration nach Deutschland größer geworden. Sie hat Michelfelder zufolge mehr Zuspruch erhalten und es geschafft, Straftaten von Flüchtlingen für sich zu instrumentalisieren. "Wir sehen auch, dass die Szene insgesamt versucht, sich zu konzentrieren."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage


shopping-portal