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Das Land will Leiter von kleinen Schulen besser bezahlen

Stuttgart  

Das Land will Leiter von kleinen Schulen besser bezahlen

19.11.2019, 02:32 Uhr | dpa

Das Land will Leiter von kleinen Schulen besser bezahlen. Eine Lehrerin schreibt an einer Tafel

Schulleiter von Grundschulen sollen mehr Geld bekommen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Leiter von kleinen Schulen in Baden-Württemberg sollen künftig besser verdienen. Das grün-schwarze Kabinett brachte am Dienstag in Stuttgart eine entsprechende Gesetzesänderung auf den Weg, wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) am Dienstag mitteilten.

Bislang werden Rektoren an Grundschulen mit bis zu 80 Kindern nach der Besoldungsstufe A12 bezahlt. Künftig beginnt die Besoldung bei A13 (mindestens rund 4380 Euro) und steigt mit zunehmender Schülerzahl an. Ganz grob gesagt, macht die geplante Neuerung einen Unterschied von etwa 230 Euro brutto bis 430 Euro brutto im Monat aus.

Mit mehr Geld können auch die Schulleiter von kleinen Hauptschulen, Werkrealschulen, Grund- und Hauptschulen sowie Grund- und Werkrealschulen rechnen. Ihre Besoldung beginnt künftig bei A14, was einem monatlichen Bruttobetrag von mindestens rund 4680 Euro entspricht. Für diese Schulleiter galt zum Teil bislang die Besoldungsgruppe A13. Zudem wird eine Zulage für kommissarische Schulleitungen eingeführt, die monatlich 120 bis 365 Euro beträgt.

Damit sollen die Führungsaufgaben an den Schulen attraktiver werden. Derzeit sind nach Angaben des Kultusministeriums landesweit rund 250 Leitungsstellen über alle Schularten hinweg unbesetzt, wobei aber an 80 Schulen Verfahren zur Besetzung der offenen Stellen laufen.

Zudem will das Land kommunale Betreuungsangebote an den Grundschulen finanziell stärker bezuschussen. Über diesen Punkt haben Grüne und CDU lange gestritten. Voraussetzung für den Zuschuss ist allerdings, dass in einem Ort keine reguläre Ganztagsschule ansässig ist. Damit reagiert die Landesregierung auf die Tatsache, dass viele Eltern ihr Kind nicht in eine Ganztagsschule geben, aber flexible, kommunale Betreuungsangebote am Nachmittag in Anspruch nehmen wollen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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