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Verdi droht mit Streiks bei Kaufhof im Weihnachtsgeschäft

Stuttgart  

Verdi droht mit Streiks bei Kaufhof im Weihnachtsgeschäft

06.12.2019, 15:21 Uhr | dpa

Mitten im wichtigen Weihnachtsgeschäft drohen Streiks in den Kaufhof-Warenhäusern. Der Verdi-Verhandlungsführer für den Kaufhof, Bernhard Franke, sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Beschäftigen der Warenhauskette seien beunruhigt wegen der bevorstehenden Verschmelzung von Kaufhof und dem früheren Rivalen Karstadt. Denn dadurch drohten ihnen deutliche Lohneinbußen.

Franke sagte, er gehe davon aus, dass es anlässlich der für den 12. und 13. Dezember geplanten Tarifverhandlungen für Karstadt und Kaufhof zu Arbeitsniederlegungen kommen werde, mit denen die Beschäftigen die Positionen von Verdi unterstützen wollten. Zuvor hatten die "Stuttgarter Zeitung" und die "Stuttgarter Nachrichten" darüber berichtet.

Verdi und Galeria Karstadt Kaufhof verhandeln bereits seit einiger Zeit über einen gemeinsamen Sanierungstarifvertrag für den durch den Zusammenschluss entstandenen neuen Warenhausriesen. Laut Verdi würde eine Verschmelzung ohne neuen Tarifvertrag für die Kaufhof-Beschäftigten automatisch eine rund elfprozentige Entgeltabsenkung bedeuten.

Galeria Karstadt Kaufhof hatte in der Vergangenheit bereits eine Lösung vorgeschlagen, die für die Kaufhof-Mitarbeiter nicht ganz so große Einbußen bedeuten und den Karstadt-Beschäftigten sogar mehr Geld bringen würde. Auch Verdi hatte die Bereitschaft zu Zugeständnissen erkennen lassen. Doch sind die Positionen der beiden Seiten offenbar noch weit voneinander entfernt. Das gilt nicht nur für die künftige Lohnhöhe, sondern auch für die Frage, wie lange ein neuer Sanierungstarifvertrag gelten soll.

Ein Karstadt-Sprecher wollte sich zu der aktuellen Entwicklung nicht äußern.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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