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Demonstration gegen Fluchtursachen und Umweltzerstörung

Stuttgart  

Demonstration gegen Fluchtursachen und Umweltzerstörung

07.12.2019, 09:12 Uhr | dpa

Demonstration gegen Fluchtursachen und Umweltzerstörung. Demonstrierende in Stuttgart

Ein Demonstrationszug von Klima- und Friedensaktivisten und Anhängern von Flüchtlingsorganisationen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa (Quelle: dpa)

Mehr als 500 Menschen haben am Samstag in Stuttgart gegen Kriege, Umweltzerstörung, Fluchtursachen und Abschottung demonstriert. Dazu hatte ein Bündnis von 40 Organisationen aufgerufen. "Für eine Welt, in der niemand fliehen muss - Zeit zu handeln!" lautete das Motto. Vertreten waren Klima-, Friedens- und Seenotrettungsbewegungen. Auf Plakaten, Bannern und Regenschirmen war zu lesen: "Kein Mensch ist illegal", "Flucht hat Ursachen", "Seenotrettung ist kein Verbrechen". Mit Blick auf die gefährlichen Fluchtwege nach Europa stellten die Demonstrierenden Kreuze am zentralen Schlossplatz für die im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge auf.

Die Pressesprecherin des Demo-Bündnisses, Lena Mandel, hatte zuvor betont, Fluchtursachen wie Krieg und Umweltzerstörung gingen auch von Deutschland aus. "Durch Waffenexporte, Einsätze der Bundeswehr in Krisengebieten, aber auch durch die Zerstörung der Umwelt und des Klimas durch deutsche Konzerne werden Menschen in anderen Ländern zur Flucht gezwungen."

Zu den Unterstützern der Demonstration gehören etwa der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Gewerkschaft Verdi, Fridays for Future Stuttgart, der Linken-Kreisverband Stuttgart, die Seebrücke Stuttgart oder der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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