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Fünf Hochschulen werden für Ideen zu Öko-Campus geehrt

Stuttgart  

Fünf Hochschulen werden für Ideen zu Öko-Campus geehrt

10.12.2019, 17:43 Uhr | dpa

Fünf Hochschulen werden für Ideen zu Öko-Campus geehrt. Prototyp eines autonom fahrenden E-Scooters

Manfred Wacker, stellvertretender Leiter des Lehrstuhls für Verkehrsplanung an der Uni Stuttgart. Foto: Tom Weller/dpa (Quelle: dpa)

Fünf Hochschulen in Baden-Württemberg sind für ihre Konzepte zu klimafreundlichen Campussen ausgezeichnet worden. Den Hauptgewinn und ein Preisgeld von 300 000 Euro erhält die Universität Stuttgart. Die Universität Hohenheim teilt sich in unterschiedlichen Anteilen ein Preisgeld von 500 000 Euro mit der Hochschule Biberach, der DHBW (Duale Hochschule Baden-Württemberg) in Stuttgart und der Hochschule für Technik Stuttgart. Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung war unter anderem ein praktikables Konzept mit innovativen Vorschlägen, die möglichst auch übertragbar sind außerhalb des Campus.

"Ein Hochschulcampus kann das ideale Reallabor sein, wo gemeinsam mit der nächsten Generation Ideen entwickelt, umgesetzt und getestet werden können", sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) anlässlich der Preisverleihung am Dienstag in Stuttgart. Die Hochschulen könnten Schrittmacher für die Städte sein.

Während die einen bei ihren Ideen aufs Fahrrad setzen und andere auf Elektroshuttles, hatte einer der Bewerber eine Seilbahn vorgeschlagen. Die Uni Stuttgart entwickelt einen autofreien Campus Vaihingen. Studenten und Mitarbeiter sollen ihre Autos am Rande des Campus in einem Parkhaus stehen lassen oder die S-Bahn nehmen. Mit automatisierten Shuttles oder autonomen E-Scootern erreichen sie dann die Uni-Gebäude. Biberach hat die Lebensstile seiner Hochschüler analysiert und einen Mix aus E-Roller-Flotte, Mitfahrbänken und studentischem Wohnen entwickelt. Und in Hohenheim werden unter anderem Fahrradstellplätze, Duschen für Rad-Pendler, eine Pedelec-Testflotte und Leihfahrräder angeboten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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