Sie sind hier: Home > Regional > Stuttgart >

Ehemaliger Manager der Geno Wohnbaugenossenschaft in Haft

Stuttgart  

Ehemaliger Manager der Geno Wohnbaugenossenschaft in Haft

12.12.2019, 15:28 Uhr | dpa

Ehemaliger Manager der Geno Wohnbaugenossenschaft in Haft. Handschellen

Hände in Handschellen. Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Im Zuge der Ermittlungen um die Insolvenz der Geno Wohnbaugenossenschaft ist ein früherer hochrangiger Manager des Unternehmens in Untersuchungshaft gekommen. Der Mann sei schon am 26. November im Rahmen von Durchsuchungen von mehreren Wohn- und Geschäftsräumen in Baden-Württemberg und Hessen festgenommen worden, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Stuttgart am Donnerstag mit. Es bestehe Fluchtgefahr. Bei der jüngsten Durchsuchung wurden auch zwei Anwaltskanzleien von den Ermittlern genauer unter die Lupe genommen. Genauere Angaben wollte der Sprecher nicht machen. Zuerst hatte das "Handelsblatt" darüber berichtet.

Bereits im September vergangenen Jahres hatte es Durchsuchungen gegeben. Die Ermittler prüfen den Verdacht der Untreue, der Insolvenzverschleppung und des gemeinsamen gewerbsmäßigen Betrugs. Das Insolvenzverfahren der 2002 gegründeten Geno Wohnbaugenossenschaft mit Sitz in Ludwigsburg war im August 2018 eröffnet worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt allerdings schon seit mehreren Jahren in dem Zusammenhang.

Das Geschäftsmodell der Genossenschaft funktionierte so, dass die Mitglieder ähnlich wie in einem Bausparvertrag Geld einzahlten und so Bereitstellungspunkte sammelten. Ab einem bestimmten Punkt konnten sie damit eine Immobilie über die Genossenschaft erwerben und einziehen. Wer nicht in der Lage war, sofort die Gesamtsumme abzuzahlen, durfte für eine günstige Miete einziehen und konnte Haus oder Wohnung weiter abstottern.

Bislang machen mehr als 2200 Gläubiger Forderungen in Höhe von mehr als 34 Millionen Euro geltend, wie Insolvenzverwalter Frank-Rüdiger Scheffler mitteilte. Das Verfahren sei sehr umfangreich und komplex.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal