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Werteunions-Chef tritt bei Landtagswahl an

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Werteunions-Chef tritt bei Landtagswahl an

13.12.2019, 06:54 Uhr | dpa

Werteunions-Chef tritt bei Landtagswahl an. Alexander Mitsch

Alexander Mitsch, Bundesvorsitzender der WerteUnion. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Chef der konservativen Werteunion hat in einem Interview seine Kandidatur für die Landtagswahlen 2021 in Baden-Württemberg angekündigt. Im Gespräch mit der "Schwetzinger Zeitung" und dem "Mannheimer Morgen" (Freitag) begründete Alexander Mitsch (52) seine Kandidatur mit dem Vorhaben, verloren gegangene Wähler zurückzugewinnen. "Ich glaube schon, dass ich ungefähr die Hälfte der damaligen AfD-Wähler wieder zurückgewinnen kann. Mein Motto: Man muss nicht radikal wählen, um Veränderungen herbeizuführen", sagte Mitsch mit Blick auf die Landtagswahl 2016, bei der die rechtspopulistische AfD 15,1 Prozent der Stimmen erhalten hatte. Antreten will Mitsch nach eigenen Angaben für den Wahlkreis 40 Schwetzingen/Hockenheim.

Es gebe eine Nachfrage nach Kandidaten wie ihm, sagte Mitsch: "Ich höre bei Veranstaltungen immer wieder: Wenn es mehr Leute wie Sie in der CDU gäbe, würde ich die Partei wieder wählen." Inhaltlich werde er sich unter anderem der Inneren Sicherheit widmen, kündigte Mitsch an. Dazu werde er auch "Experten" in sein Team holen, er "denke dabei an Rainer Wendt, den Bundesvorsitzenden der Polizeigewerkschaft, und den früheren Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen", sagte er.

Die Werte-Union sieht sich als Vertretung der konservativen Strömung in der Union, ist aber keine offizielle Parteigliederung. Nach Angaben Mitschs hat sie rund 3600 Mitglieder. Mitsch wirbt seit längerem für einen konservativeren Kurs in der CDU und für Friedrich Merz als Kanzlerkandidat.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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