Sie sind hier: Home > Regional > Stuttgart >

Schicksal von Verschickungskindern soll aufgearbeitet werden

Stuttgart  

Schicksal von Verschickungskindern soll aufgearbeitet werden

17.01.2020, 17:23 Uhr | dpa

Das Sozialministerium will die historische Aufarbeitung von Misshandlungen und Missbrauch in Kindererholungsheimen und -stätten von den 1950er Jahren bis in die 1980er unterstützen. Für Februar plant das Ministerium ein erstes Gespräch auf Arbeitsebene zu den sogenannten Verschickungskindern. Ein Sprecher bestätigte am Freitag einen Bericht der "Stuttgarter Zeitung". Gemeint sind die Kinder, die damals in Kinderkuren verschickt wurden. Betroffenen zufolge waren sie dort extremen und demütigenden Erziehungsmethoden ausgesetzt.

Unter anderem Krankenkassen, die Deutsche Rentenversicherung und Wohlfahrtsverbände sollen an dem Treffen teilnehmen. Ehemalige Betroffene hatten das Thema im November in den Blick gerückt und eine Aufarbeitung der Vorgänge in den Kinderkurheimen gefordert. Die Betroffenen berichteten von schwersten Misshandlungen, Missbrauch, Gewalt, Demütigung und Erniedrigung.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal