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Stuttgart: Faultier-Nachwuchs in der Wilhelma

Gar nicht faul  

Faultier-Weibchen bringt bereits 14. Jungtier zur Welt

26.02.2020, 12:41 Uhr | dpa

Stuttgart: Faultier-Nachwuchs in der Wilhelma. Faultier-Paar Marlies und Mike mit ihrem Nachwuchs: Vor zwei Wochen kam der Spross auf die Welt.  (Quelle: dpa/Inga Dauter/Stuttgarter Wilhelma)

Faultier-Paar Marlies und Mike mit ihrem Nachwuchs: Vor zwei Wochen kam der Spross auf die Welt. (Quelle: Inga Dauter/Stuttgarter Wilhelma/dpa)

In der Wilhelma in Stuttgart gibt es Faultier-Nachwuchs. Für Weibchen Marlies ist es nicht der erste Spross. Über dessen Geschlecht kann der Zoo bisher jedoch nur rätseln.

Ein ausgesprochen fleißiges Faultierpaar lebt in Stuttgart in der Wilhelma: Weibchen Marlies habe bereits sein vierzehntes Jungtier zur Welt gebracht, teilte der Zoo am Mittwoch mit. Sonst gönnten sich Marlies und ihr Partner Mike schon mal Entspannungspausen von 15 Stunden. Wenn es aber um den Nachwuchs gehe, liefen die beiden regelmäßig zur Höchstform auf.

Die Geburt am 11. Februar verlief laut dem Zoo problemlos. Ob der jüngste Sprössling des Zuchtpaars ein Junge oder ein Mädchen ist, kann man derzeit noch nicht sagen. Da sich das Geschlecht bei Faultieren nur sehr schwer bestimmen lässt, wird erst die genetische Untersuchung einer Haarprobe Aufschluss geben. Bis dahin bleibt das Kleine namenlos.

Faultier-Paar lebt das ganze Jahr zusammen

Bis zu zehn Monate lässt sich das Jungtier durch die Bäume tragen und ist vor allem damit beschäftigt, sich festzuhalten. Nur so bleibt der Winzling an seinem Platz, wenn das Weibchen sich kopfüber vom Ast hängen lässt, um gemächlich nach Blättern und Knospen zu greifen.

Das Faultier-Weibchen zog 2001 nach Stuttgart zu seinem Partner, der dort bereits seit 1994 lebt. Normalerweise sind Zweifinger-Faultiere Einzelgänger und finden nur zur Paarung zusammen. Weil Marlies und Mike aber eine ungewöhnlich harmonische Partnerschaft pflegen, dürfen sie laut Wilhelma das ganze Jahr über zusammenbleiben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenportal dpa

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