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Stuttgart: Corona könnte Fahrverbote verhindern – laut Kretschmann

Weniger Verkehr wegen Corona  

Kretschmann glaubt nicht an weitere Fahrverbote

31.03.2020, 17:44 Uhr | dpa, t-online.de

Stuttgart: Corona könnte Fahrverbote verhindern – laut Kretschmann. Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg: Er glaubt nicht an weitere Fahrverbote in Stuttgart. (Quelle: dpa/Sebastian Gollnow/Archivbild)

Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg: Er glaubt nicht an weitere Fahrverbote in Stuttgart. (Quelle: Sebastian Gollnow/Archivbild/dpa)

Für die Autofahrer in der Region um Stuttgart könnte die Coronavirus-Pandemie bedeuten, dass keine weiteren Fahrverbote kommen. Der ausbleibende Berufsverkehr könnte zu einer Luftverbesserung und einem Stopp der geplanten Maßnahmen führen.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann geht angesichts der Corona-Krise nicht von weiteren Dieselfahrverboten in Stuttgart aus. Er nehme an, dass sich das Thema auch aufgrund des drastischen Rückgangs der Fahrten erledige und man nicht zu weiteren Maßnahmen greifen müsse, sagte der Grünen-Politiker am Dienstag bei einer virtuellen Pressekonferenz in Stuttgart.

Auch Parteifreund und Umweltminister Franz Untersteller geht davon aus, "dass sich in Stuttgart Fahrverbote wegen Überschreitung der Stickoxid-Grenzwerte damit erledigt haben". Das sagte er im Interview mit der "Stuttgarter Zeitung".

Die Diesel-Fahrverbote in Stuttgart sollten zum 1. Juli großflächig auf die Euronorm 5 ausgeweitet werden, wenn die Grenzwerte für Stickstoffdioxid nicht eingehalten werden. Das sieht die neue Fassung des Luftreinhalteplans vor, den das Regierungspräsidium vor kurzem bekanntmachte. t-online.de berichtete.

Dieselfahrverbote sind bereits in Kraft

Bisher gibt es in Stuttgart ein flächendeckendes Verbot für Euro-4-Diesel sowie – seit Jahresbeginn – auch ein Verbot für Euro 5 auf bestimmten Strecken. Die grün-schwarze Landesregierung hatte immer wieder betont, dass sie Diesel-Fahrverbote vermeiden wolle. Allerdings wurde die Regierung vor Gericht wiederholt zu Maßnahmen zur Luftreinhaltung gezwungen.

Die Deutsche Umwelthilfe hält das Thema keineswegs für erledigt. Zwar sehe man derzeit an den allermeisten Stationen in deutschen Innenstädten niedrigere Werte. Der Rückgang sei aber nicht nachhaltig. "Er wird nur so lange anhalten, bis wieder die 'Normalität' Einzug hält", sagte Geschäftsführer Jürgen Resch.

Verwendete Quellen:

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