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Stuttgart: Stadt testet Luftreiniger an neun Schulen

Zusammen mit Universität  

Stuttgart testet Luftreiniger an ausgewählten Schulen

13.11.2020, 08:45 Uhr | dpa

Stuttgart: Stadt testet Luftreiniger an neun Schulen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung liegt neben einem Mäppchen (Symbolbild): Stuttgart möchte Luftreiniger in Schulen testen. (Quelle: dpa/Marijan Murat)

Eine Mund-Nasen-Bedeckung liegt neben einem Mäppchen (Symbolbild): Stuttgart möchte Luftreiniger in Schulen testen. (Quelle: Marijan Murat/dpa)

Besonders in Schulen sollen Corona-Übertragungen vermieden werden. Neben Abständen und Stoßlüften versucht es Stuttgart mit einer weiteren Methode.

Wegen der Corona-Pandemie will die Stadt Stuttgart Klassenzimmer, die nicht gut gelüftet werden können, probeweise mit Luftreinigern ausstatten. Es wurden zehn Räume an neun Schulen unterschiedlicher Schularten ausgewählt, in denen die Geräte zum Einsatz kommen sollen. Das teilte die Landeshauptstadt am Donnerstag mit. Es handle sich um einen Versuch, der von der Universität Stuttgart wissenschaftlich begleitet werde.

Die Geräte sollen aber kein falsches Sicherheitsgefühl vermitteln, sagte der Leiter des Gesundheitsamtes, Stefan Ehehalt. Um der Ausbreitung von Viren vorzubeugen, habe an Schulen das Stoßlüften oberste Priorität. Luftreiniger können laut Ehehalt aber eine sinnvolle Ergänzung sein.

Die Geräte können demnach Staub, Pollen und andere Partikel aus der Luft filtern, führen aber keine frische Luft zu. Der Versuch soll zeigen, wie wirksam die Filter sind und welche Gerätetypen sich für welche Räume eignen. Auch der Stromverbrauch und mögliche Gefahren, die von den Geräten ausgehen, sollen eine Rolle spielen.

Auf Grundlage der Untersuchung soll den Angaben nach entschieden werden, ob Luftreinigungsgeräte künftig eingesetzt werden sollen. Zudem soll dadurch besser abgeschätzt werden können, welche Kosten dadurch auf die Stadt zukommen könnten. Im Vorfeld wurden für den Versuch rund 12.500 Schulräume inspiziert. Die Reinigungsgeräte sollen im Dezember aufgestellt werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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