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Stuttgart: Grün-Schwarz will Baden-Württemberg zum Klimaschutz-Vorreiter machen

Koalitionsvertrag vorgestellt  

Grün-Schwarz will Land zum Klimaschutz-Vorreiter machen

05.05.2021, 12:38 Uhr | dpa

Stuttgart: Grün-Schwarz will Baden-Württemberg zum Klimaschutz-Vorreiter machen. Winfried Kretschmann (r, Grüne) und Thomas Strobl (l, CDU) stellen den Koalitionsvertrag vor: Klimaschutz und Attraktivität für innovative Unternehmen sind zentrale Punkte. (Quelle: dpa/Bernd Weißbrod)

Winfried Kretschmann (r, Grüne) und Thomas Strobl (l, CDU) stellen den Koalitionsvertrag vor: Klimaschutz und Attraktivität für innovative Unternehmen sind zentrale Punkte. (Quelle: Bernd Weißbrod/dpa)

Der Koalitionsvertrag für Baden-Württembergs neue Regierung steht. Auf Klimaschutz und Innovation soll besonderes Augenmerk gelegt werden.

Die Neuauflage der grün-schwarzen Landesregierung will Baden-Württemberg in den nächsten Jahren zum internationalen Vorbild beim Klimaschutz machen. Man wolle der Welt zeigen, wozu ein High-Tech- und Technologiestandort fähig sei, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Mittwoch bei der Vorstellung des Koalitionsvertrags von Grünen und CDU in Stuttgart.

Baden-Württemberg solle zum kopierfähigen Modell für andere Wirtschaftsregionen der Welt werden. Die Klimakrise könne man nicht wegimpfen, sagte Kretschmann. Die Politik werde auf das 1,5-Grad-Ziel ausgerichtet; man werde auch sehen, dass man im Verkehrssektor dort vorankomme. Der Südwesten soll zudem die erste Region der Welt werden, die klimaneutral produziere.

Start-ups nach Baden-Württemberg locken

Darüber hinaus wollen Grüne und CDU den Südwesten zu einem maßgeblichen Ort für Unternehmensgründungen machen. "Baden-Württemberg soll zu einem der führenden Start-up-Hotspots in Europa werden", erklärten die Spitzen um Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und CDU-Landeschef Thomas Strobl bei der Vorstellung des Koalitionsvertrags auf dem Forschungscampus Arena2036. So solle das Angebot des Landes für Risikofinanzierungen ausgebaut werden, mit dem Ziel, vor allem kapitalintensive Wachstumsfinanzierungen zu unterstützen.

"Einen Schwerpunkt legen wir dabei auf besonders erfolgsversprechende Start-ups, die sich auch an ökologischen und sozialen Zielen orientieren." Es sollen auch speziell Frauen bei Gründungen gefördert werden. Es werde angestrebt, den Anteil von Start-up-Gründerinnen bis zum Ende der Legislaturperiode zu verdoppeln.

Ausbildungsgarantie angestrebt

Die Koalition will auch dafür sorgen, dass möglichst alle jungen Menschen einen Ausbildungsplatz bekommen. "Wir werden alle Akteure an einen Tisch holen und Ziele vereinbaren, um allen jungen Menschen eine duale Ausbildung zu garantieren", so die Beteiligten. 

Vorrang habe die Vermittlung in betriebliche Ausbildung. Die Ausbildungsgarantie müsse inklusiv sein, geschlechtsspezifische Aspekte berücksichtigen und dabei auch gezielt junge Migrantinnen und Migranten und Geflüchtete ansprechen. Auch beim Bund wolle sich das Land für so eine Garantie einsetzen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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