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Ulm: Sehenswürdigkeiten vom Münster bis zum Gänsturm

Das sollten Sie sich anschauen!  

Diese Ulmer Sehenswürdigkeiten sollten Sie besuchen

12.03.2020, 11:43 Uhr | t-online.de

Ulm: Sehenswürdigkeiten vom Münster bis zum Gänsturm. Ulm in der Dämmerung: Das Ulmer Münster gehört zum Pflichtprogramm eines jeden Touristen. (Quelle: imago images/Westend61)

Ulm in der Dämmerung: Das Ulmer Münster gehört zum Pflichtprogramm eines jeden Touristen. (Quelle: Westend61/imago images)

Ulm hat eine Vielfalt von historischen Sehenswürdigkeiten auf kleinstem Raum zu bieten. Mit den Wandbemalungen am Rathaus können sich Interessierte stundenlang auseinandersetzen.

Wer auf der Suche nach historischen Sehenswürdigkeiten ist, der wird in der schönen Stadt an der Donau schnell fündig. In Ulm kommt man um gewisse touristische Highlights gar nicht herum. Und damit sind nicht nur das gotische Ulmer Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt oder das historische Rathaus mit seiner imposanten Fassadenbemalung gemeint. Auch das beliebte Gerber- und Fischerviertel mit seinen Brücken, den kleinen Fachwerkhäusern und den engen Gassen ist einen Besuch wert. Wir verraten Ihnen, bei welchen Sehenswürdigkeiten in Ulm Sie unbedingt vorbeischauen sollten.

1. Ulmer Münster

Das Ulmer Münster in der Abenddämmerung: Das Wahrzeichen Ulm sollten Sie unbedingt besuchen. (Quelle: imago/Ralph Peters)Das Ulmer Münster in der Abenddämmerung: Das Wahrzeichen Ulm sollten Sie unbedingt besuchen. (Quelle: imago/Ralph Peters)

Es gibt vermutlich nichts, für das Ulm bekannter ist, als für seine im gotischen Baustil errichtete Kirche, das Ulmer Münster. Schließlich ist der Kirchturm mit seinen 161,53 Metern der höchste der Welt. 768 Stufen gilt es bis zur 143 Meter hohen Aussichtsplattform zu überwinden – wer das gemeistert hat, wird mit einem phänomenalen Rundumblick auf Ulm, Neu-Ulm und bei gutem Wetter sogar mit der Alpenkette belohnt.

Der Grundstein für das Ulmer Münster wurde im Juni 1377 gelegt; aus Geldmangel wurde der Bau 1543 jedoch eingestellt. Kein Wunder allerdings, schließlich wurden die Arbeiten am Ulmer Münster ausschließlich von Bürgern der Stadt finanziert. Fortgesetzt wurde der Bau erst Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Münster bietet heute für etwa 20.000 Menschen Platz; mehr als 1.000 Gottesdienste und andere Veranstaltungen werden hier jährlich abgehalten. Diese Sehenswürdigkeit in Ulm ist ein Muss!

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2. Ulmer Rathaus

Fassade des Ulmer Rathauses: Die Fassadenbemalung stammt aus der Frührenaissance. (Quelle: imago/Westend61)Fassade des Ulmer Rathauses: Die Fassadenbemalung stammt aus der Frührenaissance. (Quelle: imago/Westend61)

Das Ulmer Rathaus, das sich unweit des Münsters befindet, kann man eigentlich nicht verfehlen. Schließlich sticht es mit seiner imposanten Fassadenbemalung aus der Frührenaissance direkt ins Auge. Bereits 1370 entstand der älteste Teil des Rathauses, damals jedoch noch als "neues Kaufhaus" bezeichnet. Die astronomische Uhr wurde etwa 150 Jahre später am Rathaus angebracht. Auch den Anbau schmückte später die einzigartige Fassadenbemalung, die Darstellungen von Tugenden, Geboten und Lastern illustriert. Gegen 1900 wurde ein großer Teil der Bemalung, der zuvor durch Witterung zerstört war, wiederhergestellt. Auch das Innere des Rathauses musste neugestaltet werden, nachdem es 1944 einem Feuer zum Opfer gefallen und zu großen Teilen ausgebrannt ist. Den Nachbau des Fluggerätes des legendären "Schneiders von Ulm" finden Besucher im Treppenhaus des Rathauses.

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3. Schiefes Haus

Schiefes Haus liegt am Fluss Große Blau: Das Haus hat sich auf der Südseite abgesenkt. (Quelle: imago/Jochen Tack)Schiefes Haus liegt am Fluss Große Blau: Das Haus hat sich auf der Südseite abgesenkt. (Quelle: imago/Jochen Tack)

Direkt an der Blau, am Fuß der Staufermauer, befindet sich ein ganz besonderes Gebäude. Tatsächlich könnte Sie sein Anblick an der Funktionstüchtigkeit Ihrer Augen zweifeln lassen – oder ist das Haus womöglich wirklich schief? Ja! Mitte des 14. Jahrhunderts ist das kleine Fachwerkhaus im Fischerviertel entstanden. Auf der Nordseite stand das Gebäude auf einem festen Kiesuntergrund; auf der Südseite war der Baugrund allerdings erheblich schlechter. So senkte es sich und geriet in seine charakteristische Lage – natürlich bis heute stets ausreichend abgestützt. Trotz zahlreicher Um- und Ausbauten ist der alte Charme stets erhalten geblieben und macht das schiefe Haus im Fischerviertel zu einer beliebten Sehenswürdigkeit in Ulm. Seit seiner Restaurierung 1995 wird das Schiefe Haus übrigens als Hotel genutzt. Als schiefstes seiner Art steht es im Guinessbuch der Rekorde.

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4. Einstein-Brunnen

Einstein-Brunnen am Zeughaus: Der berühmteste Ulmer ist und war Albert Einstein. (Quelle: picture alliance/Arco Images GmbH)Einstein-Brunnen am Zeughaus: Der berühmteste Ulmer ist und war Albert Einstein. (Quelle: picture alliance/Arco Images GmbH)

Der berühmteste Sohn der Stadt, Albert Einstein, wird in Ulm auf verschiedene Weisen geehrt. Unter anderem durch eine Bronzeguss-Plastik des Bildhauers Jürgen Goertz. Der sogenannte Einstein-Brunnen befindet sich auf dem Gelände des historischen Zeughauses und besteht aus drei Elementen: einem Raketenstumpf, einem Schneckenhaus und dem Kopf Einsteins. Der Raketenstumpf symbolisiert die Technik, die Eroberung des Alls und die atomare Bedrohung; das Gesetz der Natur, Weisheit und Skepsis gegenüber menschlichem Beherrschen der Technik widerspiegelt das Schneckenhaus. Aus ihm quillt der charakteristische Einstein mit herausgestreckter Zunge, der als Brunnen natürlich Wasser spuckt.

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5. Gänsturm

Stadtmauer mit Gänsturm: Seinen Namen hat der Turm von den gefiederten Tieren. (Quelle: imago images/Peter Seyfferth)Stadtmauer mit Gänsturm: Seinen Namen hat der Turm von den gefiederten Tieren. (Quelle: Peter Seyfferth/imago images)

Keine 200 Meter vom Einstein-Brunnen entfernt befindet sich die nächste Sehenswürdigkeit in Ulm: der Gänsturm. Seinen Namen verdankt er den gefiederten Tieren, die damals durch dieses Tor auf die Gänsewiesen getrieben wurden. Errichtet wurde der 37,5 Meter hohe Turm im Jahr 1360 mit den Buckelquadern der ehemaligen Stadtmauer. Seit 1957 hat der Turm ein Walmdach, vorher war es ein Spitzdach mit Glockenlaterne. Der Grund: 1796 fielen österreichische Truppen in die Stadt ein und zerstörten Teile des Turms. Seit 2002 läuten die Glocken aber wieder.

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Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche

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