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Ulm: "Go-Ahead" gelobt Besserung auf Filstalstrecke

Zusätzliche Zugteile  

Betreiber gelobt Besserung auf Filstalstrecke bei Ulm

15.01.2020, 16:28 Uhr | dpa

Ulm: "Go-Ahead" gelobt Besserung auf Filstalstrecke. Filstalbahn mit Ziel Ulm: Auf der Filstallinie kam es seit der Übernahme der Strecke durch "Go-Ahead" Zugausfälle und überfüllte Züge. (Quelle: imago images/Arnulf Hettrich/Archivbild)

Filstalbahn mit Ziel Ulm: Auf der Filstallinie kam es seit der Übernahme der Strecke durch "Go-Ahead" Zugausfälle und überfüllte Züge. (Quelle: Arnulf Hettrich/Archivbild/imago images)

Der Betreiber der Filstalstrecke zwischen Ulm und Stuttgart hat auf die Beschwerden seiner Fahrgäste reagiert. "Go-Ahead" will zukünftig die Kapazitätsanforderungen des Landes Baden-Württemberg erfüllen. 

Nach zahlreichen Beschwerden über Zugausfälle und überfüllte Bahnen auf der Strecke zwischen Stuttgart und Ulm sieht sich der Betreiber "Go-Ahead" auf dem Weg der Besserung. Seit Mittwoch erfülle man die Kapazitätsanforderungen des Landes Baden-Württemberg auf der Filstalstrecke größtenteils, sagte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage.

Züge, die tagelang wegen Störungen ausgefallen waren, seien inzwischen wieder im Einsatz. Zudem habe man jetzt an Bahnen, die zu den Hauptverkehrszeiten morgens und nachmittags auf der Strecke unterwegs seien, zusätzliche Zugteile angehängt.

"Go-Ahead" hatte Mitte Dezember die Linien RB 16 von Stuttgart nach Ulm (Filstalbahn), RE 8 von Stuttgart nach Würzburg (Frankenbahn) sowie RE 90 von Stuttgart nach Nürnberg (Murrbahn) übernommen. Seitdem klagen Pendler vor allem auf der Filstalstrecke über teils chaotische Zustände. "Go-Ahead" führt die Probleme auch darauf zurück, dass drei beim Fahrzeughersteller Stadler bestellte Züge noch immer nicht geliefert worden seien. Stadler habe nun zugesagt, Ende Januar einen und im Februar zwei Züge zu liefern. Diese seien notwendig, um einen stabilen Betrieb sicherzustellen.

Verkehrsminister Winfried Hermann von den Grünen hatte am Dienstag eine "unverzügliche Besserung" gefordert: "'Go-Ahead' erfüllt unsere vorgegebenen Kapazitätsanforderungen vielfach nicht. Das gilt insbesondere im Berufsverkehr. Hinzu kommen zuletzt zu viele personalbedingte Ausfälle ganzer Zugfahrten."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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