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Ulm: Krankenschwester bestreitet versuchten Baby-Totschlag

Uniklinik entschuldigt sich  

Krankenschwester bestreitet versuchten Totschlag an Säuglingen

30.01.2020, 12:33 Uhr | dpa, t-online

Ulm: Krankenschwester bestreitet versuchten Baby-Totschlag. Die Ulmer Uniklinik: Eine Krankenschwester steht unter Verdacht, fünf Säuglingen Morphium verabreicht haben. (Quelle: Reuters/Andreas Gebert)

Die Ulmer Uniklinik: Eine Krankenschwester steht unter Verdacht, fünf Säuglingen Morphium verabreicht haben. (Quelle: Andreas Gebert/Reuters)

Die Verdächtige, in deren Spind eine Spritze mit Rückständen von Morphium gefunden wurde, hat die Tat bestritten. Unterdessen ist gegen sie Haftbefehl erlassen worden.

Eine Ulmer Krankenschwester bestreitet nach Angaben der Staatsanwaltschaft mehreren Frühgeborenen ohne jede medizinische Notwendigkeit Morphium verabreicht zu haben. Im Spind der Frau im Universitätsklinikum sei allerdings eine Spritze mit Morphin entdeckt worden, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Ulm mit. Daraus habe sich der Tatverdacht gegen die Pflegerin ergeben. Gegen die Frau wurde Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung in fünf Fällen erlassen.

Ausgelöst wurden die Ermittlungen durch eine Strafanzeige des Universitätsklinikums, wie dessen Leitung am Mittwoch mitgeteilt hatte. Den Angaben zufolge litten in den Morgenstunden des 20. Dezember 2019 in der Uniklinik für Kinder- und Jugendmedizin fünf Frühgeborene nahezu zeitgleich an lebensbedrohlichen Atemproblemen. Untersuchungen ergaben, dass den Säuglingen ein Betäubungsmittel verabreicht wurde.

Die Uniklinik Ulm teilte mit: "Wir bedauern es sehr, dass es zu einem solchen Zwischenfall gekommen ist und entschuldigen uns ausdrücklich bei den Eltern und Kindern dafür. Die Sorge der Eltern um die Gesundheit ihrer Kinder können wir alle sehr gut nachempfinden."

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