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Ulm: Haftbefehl gegen Krankenschwester aufgehoben

Babys mit Morphium vergiftet  

Haftbefehl gegen Ulmer Krankenschwester aufgehoben

03.02.2020, 16:59 Uhr | dpa

Ulm: Haftbefehl gegen Krankenschwester aufgehoben. Blick auf ein Gebäude des Universitätsklinikums Ulm: Der Haftbefehl gegen eine Mitarbeiterin wurde aufgehoben. (Quelle: dpa/Christoph Schmidt)

Blick auf ein Gebäude des Universitätsklinikums Ulm: Der Haftbefehl gegen eine Mitarbeiterin wurde aufgehoben. (Quelle: Christoph Schmidt/dpa)

Die Krankenschwester, die im Dezember am Ulmer Universitätsklinikum fünf Babys mit Morphium vergiftet haben soll, ist aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

Der Haftbefehl gegen die Krankenschwester, die am Universitätsklinikum Ulm Babys mit Morphium vergiftet haben soll, ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur vom Montag aufgehoben worden. Die Gründe waren zunächst unklar.

Vertreter von Polizei, Anklagebehörde und Landeskriminalamt wollen heute bei einer Pressekonferenz über die Details der neuen Ermittlungen berichten. Bekannt ist bisher, dass weitere Analysen des Spritzeninhalts, der im Spind der Angestellten entdeckt wurde, den Vergiftungsverdacht nicht bestätigten.

Am Montagnachmittag begründete die Staatsanwaltschaft die Aufhebung des Haftbefehls damit, dass "der dringende Tatverdacht gegen die Frau nicht aufrecht erhalten werden kann." Demnach haben sich erste Untersuchungsergebnisse, die Morphiumreste in einer Spritze im Spind der Frau ergaben, nicht bestätigt. 

Fünf Säuglinge wurden mit Morphium vergiftet

Die Frau war in der vergangenen Woche wegen Verdachts auf versuchten Totschlags und gefährliche Körperverletzung in Untersuchungshaft gekommen. Ermittler hatten in ihrem Krankenhaus-Spind eine Spritze mit Muttermilch und Morphium entdeckt. Die Frau bestritt den Tatvorwurf.

Im Ulmer Klinikum waren im Dezember fünf Säuglinge wegen lebensbedrohlicher akuter Atemnot behandelt worden. Erst Wochen nach den Notfällen hatten rechtsmedizinische Untersuchungen eine Morphiumvergiftung ergeben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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