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Ulm: Schüler nach Südtirol-Reise nach Hause geschickt - wegen Coronavirus

Wegen Coronavirus  

Ulmer Schüler nach Südtirol-Urlaub nach Hause geschickt

06.03.2020, 16:49 Uhr | t-online

Ulm: Schüler nach Südtirol-Reise nach Hause geschickt - wegen Coronavirus. Ein leeres Klassenzimmer: In Ulm sind Schüler nach der Rückkehr aus Südtirol nach Hause geschickt worden. (Quelle: imago images/Sven Simon)

Ein leeres Klassenzimmer: In Ulm sind Schüler nach der Rückkehr aus Südtirol nach Hause geschickt worden. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Wer in Südtirol Urlaub gemacht hat und nun nach Baden-Württemberg zurückkehrt, soll wegen des Coronavirus vorläufig zu Hause bleiben. Von der neuen Aufforderung des Landes sind auch Schulen in Ulm betroffen. 

In Ulm gibt es mittlerweile sechs bestätigte Coronavirus-Infektionen. Das teilte die Stadt nun mit. Am Montag wurde wie berichtet der erste Fall bestätigt. Bei den weiteren Betroffenen handelt es sich um vier männliche Erwachsene und einen zwölfjährigen Jungen aus Ulm. Alle Fälle waren zuvor in Südtirol und befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Seit seiner Rückkehr aus dem Urlaub sei der Schüler nicht mehr in der Schule gewesen, teilte die Stadt mit. 

Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat mittlerweile Reise-Rückkehrer, die sich in den vergangenen zwei Wochen in Südtirol aufgehalten haben, aufgefordert, vorläufig zu Hause zu bleiben. Hintergrund ist die nun vom Robert-Koch-Institut getroffene Einstufung Südtirols als Risiko-Gebiet. Wer nach seiner Rückkehr grippeartige Krankheitssymptome entwickle, solle außerdem einen Arzt aufsuchen. "Aus Vorsichtsgründen sollten Erkrankte die Kontakte zu Mitmenschen so weit wie möglich einschränken", heißt es weiter vom Ministerium.

Ulmer Schüler und Lehrer nach Hause geschickt

Diese Hinweise gelten auch für Schulen und Kitas. Betroffene Kinder und Erwachsene sollen demnach 14 Tage zu Hause bleiben, wenn sie zuvor in Südtirol Urlaub machten, berichtet die "SWP". An der Ulmer Friedrich-List-Schule wurden deshalb am Freitag Lehrer und Schüler, die in der Region im Urlaub waren, nach Hause geschickt, heißt es dort. Schüler und Lehrkräfte, die nicht in Südtirol waren und keinen Kontakt zu einem mit dem Coronavirus Erkrankten haben, können regulär am Schulbetrieb teilnehmen. Nach derzeitigem Stand wurde bislang keine Schule oder Kindertagesstätte in Ulm geschlossen.

Allerdings werden mehrere Schulen und eine Kita im nahen Laupheim, Kreis Biberach, am Montag geschlossen, berichtet die "SWP" weiter. Unklar ist, wie lange diese geschlossen bleiben sollen. In Laupheim gab es am Freitag die erste bestätigte Coronavirus-Infektion. Ein 43-Jähriger soll betroffen sein. In Baden-Württemberg gibt es aktuell 96 bestätige Fälle.

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