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Ulm: Stadt finanziert "Ulmer Nester" für Wohnungslose weiter

Übernachtungsmöglichkeit im Winter  

Stadt finanziert "Ulmer Nester" für Wohnungslose weiter

19.03.2020, 10:04 Uhr | dpa, t-online.de

Ulm: Stadt finanziert "Ulmer Nester" für Wohnungslose weiter. Der Wohnungslose Benjamin am Morgen nach einer Nacht in einer Schlafkapsel am Ulmer Karlsplatz: Die Stadt Ulm führt das Projekt fort. (Quelle: dpa/Thomas Burmeister/Archiv)

Der Wohnungslose Benjamin am Morgen nach einer Nacht in einer Schlafkapsel am Ulmer Karlsplatz: Die Stadt Ulm führt das Projekt fort. (Quelle: Thomas Burmeister/Archiv/dpa)

Fast in jeder Nacht haben Wohnungslose in Ulm die beiden Schlafkapseln "Ulmer Nester" genutzt. Die Stadt ist mit dem Projekt zufrieden – und will es fortsetzen.

Die Stadt Ulm hat gute Erfahrungen mit zwei mobilen Schlafkapseln gemacht, die Wohnungslosen im Winter eine warme und sichere Übernachtungsmöglichkeit geboten haben. Und das Projekt geht weiter: Am Mittwoch hat der Sozialausschuss des Ulmer Gemeinderates einer Fortführung des Projektes zugestimmt, wie der SWR berichtet. 

Die Stadt finanziert die als "Ulmer Nester" bekannt gewordenen Schlafkapseln mit 5.700 Euro pro Jahr. Im Winter 2019/2020 seien die "Nester" nahezu in jeder Nacht genutzt worden, teilte die Ulmer Sozialabteilung mit.

Hannah Böck (l) und Norman Kurock (r), Mitarbeiter der Caritas Ulm-Alb-Donau, stehen neben dem "Ulmer Nest" am Karlsplatz: Sie betreuen die Schlafkapseln und deren Nutzer. (Quelle: dpa/Tom Weller/Archiv)Hannah Böck (l) und Norman Kurock (r), Mitarbeiter der Caritas Ulm-Alb-Donau, stehen neben dem "Ulmer Nest" am Karlsplatz: Sie betreuen die Schlafkapseln und deren Nutzer. (Quelle: Tom Weller/Archiv/dpa)

Befürwortet wird die Fortsetzung des Projekts auch von den Streetworkern der Caritas – der Hilfsorganisation der katholischen Kirche – die beide Schlafkapseln und deren Nutzer betreut haben.

Die an Zelte erinnernden, jeweils zweieinhalb Meter langen "Nester" aus Holz und Metall standen im vergangenen Winter am Rand von zwei Stadtparks. Sie sind von innen abschließbar und von außen nicht einsehbar. Gedacht sind sie für jeweils maximal zwei wohnungslose Menschen, die herkömmliche Obdachlosenunterkünfte meiden – unter anderem, weil sie dorthin keine Hunde oder Alkohol mitbringen dürfen.

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