Sie sind hier: Home > Regional > Ulm >

Coronavirus in Ulm: Luftwaffe bringt zwei weitere Patienten

"Frankreich braucht unsere Hilfe"  

Luftwaffe fliegt Corona-Patienten nach Ulm

30.03.2020, 17:20 Uhr | dpa, t-online.de

Coronavirus in Ulm: Luftwaffe bringt zwei weitere Patienten. Ein Flugzeug der deutschen Luftwaffe landet in Stuttgart: Von dort wurde zwei Covid-19-Patienten aus Frankreich weiter nach Ulm transportiert. (Quelle: imago images/7aktuell)

Ein Flugzeug der deutschen Luftwaffe landet in Stuttgart: Von dort wurde zwei Covid-19-Patienten aus Frankreich weiter nach Ulm transportiert. (Quelle: 7aktuell/imago images)

Insgesamt sechs Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten, haben Ulmer Krankenhäuser bisher aufgenommen. Die Patienten kommen aus dem Elsass und aus Straßburg.

Die Bundeswehr hat am Sonntag zwei weitere Covid-19-Patienten aus Frankreich zur Behandlung nach Baden-Württemberg gebracht. Ein militärisches Transportflugzeug hatte von Straßburg die schwer erkrankten Franzosen zunächst am Nachmittag nach Stuttgart geflogen. Nach Angaben eines Sprechers wurden sie von dort mit einem Bundeswehrkrankenwagen nach Ulm in das Bundeswehrkrankenhaus (BWK) gebracht.

"Frankreich braucht jetzt unsere Hilfe. Und natürlich stehen wir unseren Freunden bei", sagte CDU-Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Sie habe deshalb mit ihrer französischen Amtskollegin Florence Parly die Übernahme der Patienten vereinbart.

Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesverteidigungsministerin von der CDU: Sie hat die Übernahme der Patienten mit ihrem französischen Amtskollegen vereinbart. (Quelle: dpa/Michael Sohn/POOL AP/Archivbild)Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesverteidigungsministerin von der CDU: Sie hat die Übernahme der Patienten mit ihrem französischen Amtskollegen vereinbart.

Vergangene Woche sind bereits vier Patienten, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten, aus dem Elsass nach Ulm verlegt worden. Jeweils zwei Personen liegen seitdem im BWK beziehungsweise im Universitätsklinikum der Donaustadt. t-online.de berichtete.

Das baden-württembergische Sozialministerium geht von "Nothilfe" der Bundeswehr aus. Das Ministerium hatte bereits am 24. März die Kliniken und Unikliniken im Land angeschrieben und gebeten: "Aufgrund der dynamischen Lageentwicklung in Baden-Württemberg bitten wir Sie, derzeit von weiteren Aufnahmen aus dem Ausland abzusehen. Die aktuelle Lageeinschätzung lässt derzeit keine weiteren Aufnahmen aus dem Ausland zu. Sollte sich die Lage bei uns wieder entspannen, werden wir erneut auf Sie zukommen."

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche 
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal