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Ulm: Gardena profitiert von Corona-Krise – Gärtnern beliebter als zuvor

"Gärtnern ist das neue Kochen"  

Ulmer Unternehmen Gardena profitiert von Corona-Krise

27.07.2020, 09:11 Uhr | dpa, dak

Ulm: Gardena profitiert von Corona-Krise – Gärtnern beliebter als zuvor. Der Schriftzug "Gardena" steht an einer Halle: Der Gartengerätehersteller hat durch Corona profitiert. (Quelle: Eibner/Archivbild)

Der Schriftzug "Gardena" steht an einer Halle: Der Gartengerätehersteller hat durch Corona profitiert. (Quelle: Eibner/Archivbild)

Die Nachfrage nach Gartengeräten ist in der Corona-Krise gestiegen. Das Ulmer Unternehmen Gardena konnte seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2020 auf etwa 630 Millionen Euro steigern.

Fast 1.500 deutsche Unternehmen haben im April Insolvenz angemeldet, viele Firmen machen Verluste – nicht so der Ulmer Gartengerätehersteller Gardena. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz im ersten Halbjahr dieses Jahres auf 631 Millionen Euro steigern. Das sind über 60 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum. 

Gardena profitiert durch den Shutdown und die Einschränkungen in der Corona-Krise und die gestiegene Nachfrage nach Gartenbedarf, wie das Unternehmen mitteilt. Die Gärtnerin und Kunsthistorikerin Anke Schmitz sagt: "Wenn man einen Garten hat, lebt es sich mit den Einschränkungen vermutlich etwas leichter." Der Garten-Blog der Berlinerin Carolin Engwert habe die Leserzahl vervierfachen können.  "Alle wollen plötzlich gärtnern. Gärtnern ist das neue Kochen", sagt sie.

Ulmer planen Millionen-Investitionen

Gartentherapeut Andreas Niepel zitiert Untersuchungen in Nationalparks in den USA. Diese hätten gezeigt, "dass Menschen gerade nach Katastrophen wie etwa dem 11. September nicht in die Kirchen, sondern in die Natur eilen. Auch in der Corona-Krise drängen die Menschen in die Parks und Gärten." Wenig überraschend, dass im Zuge der Corona-Pandemie auch die Umsätze der Gartengerätehersteller steigen. Auch Bosch bestätigt gegenüber t-online.de ein deutliches Wachstum im Gartengeschäft im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019.

"Das gute Halbjahresergebnis bietet uns nun die Chance, neue Investitionen zu tätigen und unsere Marke weiter zu stärken", sagt Gardena-Präsident Pär Åström. Das Ulmer Tochterunternehmer der schwedischen Husqvarna-Gruppe habe zudem seit Beginn des Jahres 90 neue Beschäftigte eingestellt – vor allem in der Produktion und in der Logistik. 32 Millionen Euro sollen zudem in neue Anlagen und Maschinen investiert werden.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Mit Material der dpa
  • Kontakt mit Pressestelle Robert Bosch Power Tools
  • Gardena: Pressemitteilung vom 22. Juli
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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