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Corona: SPD fordert Umsteuern bei Organisation der Schulen

Wiesbaden  

Corona: SPD fordert Umsteuern bei Organisation der Schulen

18.01.2021, 11:38 Uhr | dpa

Der Unterricht an Hessens Schulen sollte nach Ansicht der SPD-Landtagsfraktion angesichts der Corona-Pandemie anders organisiert werden. Die derzeitige Aufhebung der Präsenzpflicht sei das "denkbar schlechteste Modell", kritisierte der bildungspolitische Sprecher Christoph Degen am Montag in Wiesbaden. Damit habe das Land jegliche Steuerungsmöglichkeiten aufgegeben. Der Landesschulsprecher Paul Harder erklärte, er vermisse ein einheitliches Konzept der Landesregierung. Die Aufhebung der Präsenzpflicht sei zudem schlecht kommuniziert worden.

Degen sagte, es gebe Grundschulklassen, bei denen bis zu 70 Prozent der Kinder zusammen im Unterricht säßen. Manche Eltern gingen davon aus, dass die Kinder in der Schule besser lernen - und schickten sie daher in die Klassen. Degen wiederholte die SPD-Forderung nach einem fest strukturierten Wechselunterricht, damit in den Schulen der Abstand eingehalten werden könne. Je nach Gegebenheiten vor Ort könnte dies auch bedeuten, dass eine Klasse nicht nur einmal geteilt, sondern weiter aufgesplittet werden müsse. Aber die Kinder bräuchten planbare, feste Präsenztage. Damit wäre ein regelmäßiger Austausch von Lernenden und Lehrenden sichergestellt.

Die SPD-Fraktion hat für die kommende Sitzung des kulturpolitischen Landtagsausschusses am Mittwoch einen Berichtsantrag mit 41 Fragen an Kultusminister Alexander Lorz (CDU) vorgelegt.

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