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Land appelliert: Bei Impfterminen hingehen - oder absagen!

Wiesbaden  

Land appelliert: Bei Impfterminen hingehen - oder absagen!

14.04.2021, 07:10 Uhr | dpa

Land appelliert: Bei Impfterminen hingehen - oder absagen!. Coronavirus - Impfzentrum Gießen

Ein Hinweisschild mit der Aufschrift "Impfzentrum" und einem Covid-Logo. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die hessische Landesregierung hat an alle Menschen mit einem Corona-Impftermin appelliert, ihn auch wahrzunehmen. Sei dies nicht möglich, dann sollte der Termin frühzeitig über das Registrierungsportal storniert werden, erklärte ein Ministeriumssprecher in Wiesbaden. "Dadurch erhalten dann andere Registrierte schneller die Möglichkeit, einen Impftermin zu erhalten."

Oft könnten freiwerdenden Impfstoffe über sogenannte Nachrücker-Listen der Impfzentren noch am selben Tag gespritzt werden. "Ebenso können freiwerdende Impfstoffe flexibel wieder in die Terminvergabe des Landes gegeben werden, so dass hierüber auch kurzfristig wieder Termine vergeben werden können", erläuterte der Sprecher. So sei sichergestellt, dass kein Impfstoff verfällt oder zu lange lagert.

Impfzentren hatten zuletzt vermehrt gemeldet, dass vereinbarte Termine mit dem Impfstoff Astrazeneca nicht wahrgenommen - und auch nicht abgesagt werden.

Impfberechtigt sind derzeit Menschen mit höchster und hoher Priorität nach der Coronavirus-Impfverordnung. In Hessen sind laut Ministerium etwa 550.000 Menschen in der Gruppe mit höchster Priorität. Dabei handelt es sich ganz überwiegend um Seniorinnen und Senioren, die mindestens 80 Jahre und älter sind. Die Anzahl der Berechtigten in Hessen mit hoher Priorität wird auf etwa 1,5 Millionen geschätzt.

Bis Dienstag (13. April) wurden insgesamt 854.064 Erstimpfungen und 411.000 Zweitimpfungen in den 28 hessischen Impfzentren durchgeführt. Rund 410.000 registrierte Impfberechtigte warten derzeit noch auf einen Termin, wie das Ministerium weiter mitteilte. Für viele dieser Menschen käme auch der Impfstoff des Herstellers von Astrazeneca infrage. Das Land biete zunächst diesen Registrierten so schnell wie möglich Termine an, sobald dafür Impfstoffe zur Verfügung stehen.

"Zugleich prüft das Land aufmerksam, wann womöglich weiteren Personengruppen ein Impfangebot gemacht werden kann", erläuterte der Sprecher. "In diese Prüfung wird unter anderem auch mit einbezogen, dass aktuell vermehrt Termine abgesagt oder nicht wahrgenommen werden."

Speziell bezogen auf den Impfstoff des Herstellers Astrazeneca, der nunmehr nur noch für über 60-Jährige zugelassen ist, habe das Bundesgesundheitsministerium erlaubt, dass auch vor der Öffnung der nächsten Priorisierungsgruppe 3 bereits den 60- bis 69-jährigen Impfwilligen ein Angebot speziell mit diesem Wirkstoff gemacht werden kann.

Die Anzahl von Impfdosen, die nicht genutzt werden konnten, sei gleichbleibend gering, erläuterte der Ministeriumssprecher. "Dies kam weiterhin nur in Einzelfällen vor." Hintergrund seien dabei hauptsächlich verunreinigte Chargen gewesen.

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