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Schulen starten in Hessen nach Ferien mit Corona-Testpflicht

Wiesbaden  

Schulen starten in Hessen nach Ferien mit Corona-Testpflicht

18.04.2021, 09:18 Uhr | dpa

Schulen starten in Hessen nach Ferien mit Corona-Testpflicht. Schnelltest

Ein Helfer verarbeitet eine Probe für einen Corona-Schnelltest. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

An den hessischen Schulen gilt von Montag an eine Corona-Testpflicht. Schüler und Lehrer müssen nach der neuen Verordnung des Landes zweimal pro Woche nachweisen, dass sie sich nicht mit dem Coronavirus angesteckt haben. Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hatte den Schritt als unerlässlich für einen sicheren Schulbetrieb nach den Osterferien bezeichnet.

Der Kultusminister hat festgelegt, dass Schüler und Lehrer für den Testnachweis zwischen zwei Varianten wählen können: Dem kostenfreien Bürgertest außerhalb der Schule oder dem ebenfalls kostenfreien Selbsttest, der den Schulen vom Land zur Verfügung gestellt wird. Akzeptiert werden auch Nachweise, die mit zeitlichem Bezug auf den Beginn des jeweiligen Schultages nicht älter als 72 Stunden sind.

Alle Schüler, die keinen Test vorweisen können oder diesen nicht in der Schule machen, müssen zu Hause im Distanzunterricht lernen. Schüler können durch ihre Eltern schriftlich von der Teilnahme am Unterricht an der Schule abgemeldet werden. Volljährige Schüler können diesen Schritt auch selbst machen.

Für die Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 bleibt es nach den Osterferien in Hessen grundsätzlich bei Wechselunterricht. Die Jahrgänge ab Klasse 7 werden wie schon vor den Ferien im Distanzunterricht mit Homeschooling und die Abschlussklassen im Präsenzunterricht bleiben. Die Abiturprüfungen sollen wie geplant ab dem 21. April geschrieben werden.

Wegen der anhaltend hohen Corona-Zahlen werden in einigen hessischen Städten und Kreisen die Schulen nach den Osterferien dennoch geschlossen bleiben. Verantwortlich für den Schritt ist das Eskalationskonzept der hessischen Landesregierung, das ab einer Inzidenz von 200 Distanzunterricht vorsieht.

Diese Maßnahme wurde nach Angaben des Ministeriums bislang von den Schulträgern der Stadt und des Landkreises Gießen, des Lahn-Dill-Kreises, des Landkreises Limburg-Weilburg sowie der Stadt und des Landkreises Fulda angekündigt. Dort liegt die Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen - über der kritischen Marke.

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