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VfL Wolfsburg: Geschäftsführer Meeske sieht Spiele mit Fans als Pilotprojekt

Keine Wettbewerbsverzerrung  

VfL-Geschäftsführer Meeske sieht Spiele mit Fans als Pilotprojekt

04.09.2020, 10:11 Uhr | dpa

VfL Wolfsburg: Geschäftsführer Meeske sieht Spiele mit Fans als Pilotprojekt. Michael Meeske: Er sieht in dem Versuch einiger Klubs, möglichst viele Zuschauer in die Stadien zu bekommen, keine Wettbewerbsverzerrung.  (Quelle: dpa/Holger Hollemann)

Michael Meeske: Er sieht in dem Versuch einiger Klubs, möglichst viele Zuschauer in die Stadien zu bekommen, keine Wettbewerbsverzerrung. (Quelle: Holger Hollemann/dpa)

Während der VfL Wolfsburg bei seinen Heimspielen aktuell nur 500 Zuschauer begrüßen dürfte, sind es bei einigen anderen Klubs mehrere Tausend. VfL-Geschäftsführer Meeske sieht darin dennoch eine Chance.

Der Wolfsburger Geschäftsführer Michael Meeske sieht in den Versuchen einiger Bundesligisten, so viele Fans wie möglich ins Stadion zu bekommen, keine Wettbewerbsverzerrung. Er sehe vielmehr die Chance, "dass wir jetzt die Gelegenheit haben mit den anderen Standorten, die größere Möglichkeiten haben, im Idealfall den Beleg zu erbringen, dass man durchaus Corona-kompatibel mit Zuschauern spielen kann", sagte Meeske im Interview bei Sky. "Und das wird dann mittelfristig sicherlich dem gesamten Fußball helfen können."

Während der VfL Wolfsburg nach aktuellem Stand nur 500 Zuschauer bei seinen Heimspielen begrüßen dürfte, hat RB Leipzig von den lokalen Behörden die Erlaubnis für 8.500 Fans bekommen. Für Meeske kein Problem. Vielmehr könnten die Begegnungen mit mehr Zuschauern nicht nur für den Fußball "Pilotprojekte" sein. "Das kann auch ein Leuchtturmthema sein für andere Sportarten, für die der Kartenverkauf durchaus noch relevanter sein kann und natürlich auch für andere Kultureinrichtungen", sagte Meeske.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hatte nach der Mitgliederversammlung am Donnerstag ebenfalls den Blick auf die anderen Sportarten gerichtet. "Meine Kollegen im Eishockey, Basketball, Handball, Volleyball kämpfen in den nächsten Monaten um ihre blanke Existenz und viele Einzelsportarten auch", hatte Seifert gesagt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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