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Wolfsburg: Bund gibt Millionen für 5G-Labor

Zuschuss vom Bund  

Millionenförderung für 5G-Labor in Braunschweig-Wolfsburg

09.12.2019, 10:59 Uhr | dpa

Wolfsburg: Bund gibt Millionen für 5G-Labor. Andreas Scheuer

Andreas Scheuer (CSU), Bundesminister für Verkehr und Infrastruktur, sitzt im Deutschen Bundestag. Foto: Gregor Fischer/dpa (Quelle: dpa)

Dieses Geld tut richtig gut: Das Bundesverkehrsministerium will die Forschung am 5G-Netz in Niedersachsen mit Millionen fördern. Davon dürfte auch Wolfsburg profitieren.

Das Bundesverkehrsministerium bezuschusst die Forschung zum Mobilfunkstandard 5G in Niedersachsen mit einer Millionenförderung. In den Aufbau eines offenen 5G-Reallabors in der Region Braunschweig-Wolfsburg sollen etwa zwölf Millionen Euro fließen, wie das Ministerium am Freitag mitteilte. Einen entsprechenden Förderbescheid habe Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) an das federführende Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) übergeben.

Das Kürzel 5G steht für die fünfte Mobilfunkgeneration. Die Übertragung ist etwa 100 Mal schneller als der aktuelle Standard 4G, auch LTE genannt. "Die geförderten Projekte in der Region Braunschweig-Wolfsburg zeigen, wie 5G unser Leben verändern und vielleicht sogar Leben retten wird", sagte Scheuer.

Im Schwerpunktbereich Mobilität untersucht das DLR laut Ministerium drei Anwendungsfälle: Auf Schienen gehe es um einen ferngesteuerten Bahnbetrieb über 5G. Auf der Straße sollten Rettungseinsätze durch eine harmonisierte Ampelschaltung sowie die Bildung einer Rettungsgasse mit vernetzten, automatisierten Fahrzeugen optimiert werden. In der Luft spielen unbemannte Luftfahrzeuge eine Rolle.

Im Juni hatte der Haushaltsausschuss des Bundestags Gelder in Höhe von insgesamt 44 Millionen Euro freigegeben. Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) wertete dies damals als wichtiges Signal: "Immer mehr kristallisiert sich heraus, dass Niedersachsen zu einem 5G-Land wird", sagte er. Weitere Modellregionen befinden sich in Hamburg, Aachen und Kaiserslautern sowie in der Lausitz und in der nordbayerischen Region Amberg-Weiden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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