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Wolfsburg: Polizei wertet Videos nach Randale an Schule aus

Feuerwerksmunition geschossen  

Polizei wertet Videos nach Silvester-Attacke aus

03.01.2020, 15:55 Uhr | dpa

Wolfsburg: Polizei wertet Videos nach Randale an Schule aus. Polizisten schützen Feuerwehrleute beim Einsatz (Symbolbild): In Wolfsburg wurden Einsatzkräfte massiv von Feiernden attackiert. (Quelle: imago images/snapshot)

Polizisten schützen Feuerwehrleute beim Einsatz (Symbolbild): In Wolfsburg wurden Einsatzkräfte massiv von Feiernden attackiert. (Quelle: snapshot/imago images)

Nachdem Feiernde an Silvester auf einem Schulgelände in Wolfsburg randaliert und Polizeibeamte attackiert haben, wertet die Polizei nun im Netz kursierende Videos aus. 

Nach einem Angriff auf Polizisten und Feuerwehrleute in der Silvesternacht in Wolfsburg werten die Ermittler im Internet kursierende Handyvideos aus. In der Schule im Stadtteil Westhagen waren Fensterscheiben zerstört und Knallkörper in Klassenzimmern gezündet worden. "Es war eine brenzlige Situation", sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

Das Ganze sei eskaliert, vermutlich auch, weil Alkohol im Spiel war. Der Sachschaden wird auf mehr als 10.000 Euro geschätzt. Derzeit werde geprüft, ob die im Internet entdeckten Videos überhaupt an der Schule aufgenommen worden seien. In der Silvesternacht seien dort bereits Handyfilme sichergestellt worden.

Polizei und Feuerwehr massiv attackiert

Die Einsatzkräfte waren bei dem Einsatz aus einer Gruppe heraus mit Raketen, Böllern und Leuchtmunition angegriffen worden. Verletzt wurde niemand. Die Polizei musste Unterstützung anfordern und stellte drei Schreckschusswaffen mit Aufsätzen zum Verschießen von Feuerwerksmunition sicher.

Ermittelt wird wegen vorsätzlicher Brandstiftung, Verstoßes gegen das Waffengesetz und Landfriedensbruch in besonders schwerem Fall. Drei junge Männer verbrachten die Nacht in Polizeigewahrsam. Die Ermittler nahmen die Personalien von 31 Menschen auf.

Wolfsburgs Polizeivizepräsident Roger Faldung sagte: "Wir werden die Geschehnisse sorgfältig aufarbeiten. Es ist wichtig, dass diese Gewalttaten in deutlichen Rückmeldungen aus Politik und Gesellschaft verurteilt worden sind."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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