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Wolfsburg: Junge ertrunken – Prozess gegen Betreuerinnen

Angeklagt wegen fahrlässiger Tötung  

Krippenkind ertrunken – Prozess gegen Betreuerinnen beginnt

04.02.2020, 14:38 Uhr | dpa

Wolfsburg: Junge ertrunken – Prozess gegen Betreuerinnen. Prozess nach Tod eines Krippenkindes (Quelle: dpa/David Hutzler)

Ein Regenrückhaltebecken in unmittelbarer Nähe eines Spielplatzes: In Wolfsburg beginnt ein Prozess gegen vier Betreuerinnen, denen fa (Quelle: David Hutzler/dpa)

Wegen des Todes eines Krippenkindes müssen sich vier Betreuerinnen vor dem Amtsgericht Wolfsburg verantworten. Sie sind wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

Der Prozess gegen vier Betreuerinnen nach dem Tod eines Krippenkindes hat am Dienstag in Wolfsburg unter großem öffentlichen Interesse begonnen. "Das ist kein normales Verfahren. Wir verhandeln ein Geschehen, das niemand wollte", sagte der Richter zum Auftakt. 

Den vier angeklagten Frauen wird vorgeworfen, dass sie bei einem Ausflug im April 2019 nicht bemerkten, dass sich ein 16 Monate alter Junge von der Gruppe entfernt hatte und in ein etwa 30 Meter entferntes Regenrückhaltebecken gestürzt war. Der Junge wurde in eine Klinik gebracht, wo er zwölf Tage später an Hirnschäden durch Ertrinken starb.

Prozess nach Tod eines Krippenkindes (Quelle: dpa/David Hutzler)Erinnerungsstücke stehen zum Gedenken an ein gestorbenes Kind an einem Spielplatz: Der 16 Monate alte Junge ist im April 2019 gestorben. (Quelle: David Hutzler/dpa)

Spielanlage nur für Kinder ab sechs Jahren

Das Kind lag laut Anklage mindestens 30 Minuten im Wasser, bevor die Beschuldigten Rettungsmaßnahmen einleiteten. Die vier Frauen müssen sich wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Geklärt werden soll dabei auch, ob die beiden Erzieherinnen, eine Sozialassistentin und eine Praktikantin überhaupt zu dem Spielplatz nahe der Kita hätten gehen dürfen. Die Anlage soll nur für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren angelegt sein.

Nach dem Verlesen der Anklageschrift zogen sich Staatsanwaltschaft und Verteidigung zu einem Rechtsgespräch zurück.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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