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Wolfsburg: Verdi ruft erneut zu Warnstreiks in Wolfsburg auf

Tarifstreit im öffentlichen Dienst  

Verdi ruft erneut zu Warnstreiks in Wolfsburg auf

02.10.2020, 13:39 Uhr | dpa

Wolfsburg: Verdi ruft erneut zu Warnstreiks in Wolfsburg auf. Ein Mann hat bei einem Warnstreik vor dem roten Verdi-Logo eine Trillerpfeife im Mund: In Wolfsburg sollen die Warnstreiks weitergehen.  (Quelle: dpa/Patrick Seeger/Archiv)

Ein Mann hat bei einem Warnstreik vor dem roten Verdi-Logo eine Trillerpfeife im Mund: In Wolfsburg sollen die Warnstreiks weitergehen. (Quelle: Patrick Seeger/Archiv/dpa)

In Wolfsburg müssen sich Bus- und Bahnfahrende auch in der kommenden Woche wieder auf Einschränkungen einstellen. Denn Verdi ruft die ÖPNV-Beschäftigten erneut zum Streik auf. 

In Wolfsburg sowie dem Rest Niedersachsens, Hessen und Bremen sollen Busse und Bahnen in der kommenden Woche erneut stillstehen: Im Tarifkonflikt im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) hat Verdi für nächsten Dienstag und Mittwoch weitere Warnstreiks in diesen Bundesländern angekündigt. "Die Arbeitgeber haben das Signal nicht verstanden", teilte die stellvertretende Verdi-Bundesvorsitzende, Christine Behle, am Freitag mit. Bereits am vergangenen Dienstag hatten die Beschäftigten im ÖPNV bundesweit die Arbeit niedergelegt. Im ganzen Land war es zu massiven Einschränkungen im Nahverkehr gekommen.

Verdi will Tarifvertrag durchsetzen

Der Verdi-Landesbezirk für Niedersachsen und Bremen teilte am Freitag mit, dass die Gewerkschaft am Mittwoch, 7. Oktober erneut 6.000 ÖPNV-Beschäftigte in Wolfsburg, Hannover, Bremen, Braunschweig, Göttingen und Goslar von Dienstbeginn bis Dienstschluss zur Arbeitsniederlegungen aufrufe.

Verdi will mit den Aktionen einen bundesweiten Tarifvertrag für die rund 87.000 Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr durchsetzen. Dieser soll die regionalen Tarifregelungen in den 16 Bundesländern ergänzen und zentrale Punkte einheitlich regeln. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) lehnt das bislang mit Verweis auf die derzeit laufenden Verhandlungen in den Regionen ab.

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