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VW-Manager: Werden 2021 CO2-Ziele einhalten

Wolfsburg  

VW-Manager: Werden 2021 CO2-Ziele einhalten

10.12.2020, 15:34 Uhr | dpa

VW-Manager: Werden 2021 CO2-Ziele einhalten. Volkswagen

Zu sehen ist das Volkswagensymbol. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Der Volkswagen-Konzern geht für das kommende Jahr von einer Einhaltung der schärferen EU-Abgasregeln aus. "Wir sind extrem zuversichtlich, 2021 CO2-regelkonform zu sein", sagte Vertriebschef Christian Dahlheim am Donnerstag in einer Telefonkonferenz. Für 2020 rechnet der Konzern demnach weiter - wie schon von Vorstandschef Herbert Diess angedeutet - mit einer leichten Verfehlung der Ziele für den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids. Deutliche Überschreitungen der Grenzen könnten für Autobauer in der EU tendenziell Milliardenstrafen nach sich ziehen.

Seit 2020 gelten für die Branche in der EU verschärfte Vorschriften, wonach neu verkaufte Autos im Schnitt je gefahrenem Kilometer nur noch 95 Gramm CO2 ausstoßen dürfen. In diesem Jahr gibt es noch Übergangsregeln, die aber 2021 wegfallen. Derzeit ziehen die Verkäufe emissionsärmerer Elektro- und Plugin-Hybrid-Antriebe auch wegen stärkerer Förderung an. VW hatte angedeutet, dass es 2021 mit dem Wachstum dieser Modelle einfacher werde, die EU-Regeln einzuhalten. Für einzelne Autobauer gelten je nach Marktposition individuelle Grenzen, Marken mit schwereren Typen dürfen mehr ausstoßen.

Innerhalb des VW-Konzerns sollen die Profile der einzelnen Marken künftig deutlicher voneinander abgegrenzt werden - es hatte früher bei einigen Modellen auch interne Konkurrenz zwischen VW und Audi im oberen Segment oder zwischen VW und Skoda bei günstigeren Fahrzeugen gegeben. Der Strategie zufolge soll etwa die VW-Hauptmarke zwar eine Volumenmarke für breite Käuferschichten bleiben, zugleich aber etwas näher an höherwertige Gruppen geführt werden ("Top Volume").

Bei Skoda hatte Konzernchef Diess auch bereits angedeutet, dass ihm die tschechische Tochter am Markt noch nicht aggressiv genug ist. Skoda solle keine Billigmarke werden, sagte Dahlheim, sondern in Bereichen angreifen, in denen der Konzern noch nicht stark genug vertreten sei. Die Ingolstädter Premiumtochter Audi biete zudem das größte Aufholpotenzial, nachdem sie in den vergangenen Jahren etwas an Boden verloren habe.

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