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Glasner über Kopfverletzungen: "Arme können auch schützen"

Wolfsburg  

Glasner über Kopfverletzungen: "Arme können auch schützen"

16.12.2020, 09:04 Uhr | dpa

Glasner über Kopfverletzungen: "Arme können auch schützen". VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt

Wolfsburgs Trainer Oliver Glasner. Foto: Swen Pförtner/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Trainer Oliver Glasner vom VfL Wolfsburg würde sich zur Vermeidung schwerer Kopfverletzungen wie bei dem Schalker Mark Uth eine veränderte Regelauslegung wünschen. "Heute darf man die Arme beim Springen nicht mehr einsetzen und bekommt schnell eine Gelbe Karte. Ich hatte als Spieler immer eher den Eindruck, dass die Arme auch schützen können, weil man dann eben nicht so Kopf an Kopf prallen kann", sagte der 46 Jahre alte Österreicher in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwoch).

Uth blieb am vergangenen Sonntag nach einem Kopfballduell im Bundesliga-Spiel beim FC Augsburg zunächst bewusstlos auf dem Rasen liegen und wurde später mit einer Gehirnerschütterung in ein Krankenhaus eingeliefert. Glasner selbst erwischte es 2012 als Spieler des SV Ried noch viel schlimmer. Bei ihm wurde im Krankenhaus mehrere Tage nach einem vergleichbaren Kopfballduell eine Gehirnblutung festgestellt. "Daraufhin wurde ich notoperiert - und die Ärzte in Kopenhagen haben gesagt, dass an dieser Komplikation etwa 50 Prozent der Patienten sterben. Ich habe einige Monate gebraucht, bis ich wieder bei Kräften war", erzählte er.

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