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Wuppertal: Die besten Ausflugsziele in der Nachbarschaft

Sightseeing-Tipps  

Die schönsten Orte und Sehenswürdigkeiten rund um Wuppertal

15.07.2019, 11:13 Uhr | t-online.de, vss

Wuppertal: Die besten Ausflugsziele in der Nachbarschaft. Haus Martfeld in Schwelm: Das ehemalige Rittergut ist eine beliebte Anlaufstelle für Touristen. (Quelle: imago images)

Haus Martfeld in Schwelm: Das ehemalige Rittergut ist eine beliebte Anlaufstelle für Touristen. (Quelle: imago images)

Wuppertal ist die größte Stadt des Bergischen Landes, doch viele weitere Orte rund um das Kulturzentrum sind ebenfalls einen Besuch wert. Wir stellen Ihnen die schönsten Ecken in Wuppertals Nachbarschaft vor.

1. Haus Martfeld in Schwelm

Neben der bedeutsamen Schlosshöhle in Schwelm (siehe unten) befindet sich das aus einer Wasserburg hervorgegangene Haus Martfeld, ein ehemaliges Rittergut. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts wurde die Anlage als kurkölnischer Burgmannssitz errichtet. Heute wird im Haus Martfeld eine Vielzahl von Veranstaltungen ausgetragen: Neben dem beliebten Weihnachtsmarkt und dem Kunsthandwerkermarkt findet jedes Jahr eine zweitägige Hochzeitsmesse auf dem alten Rittergut statt.

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2. Die Kluterthöhle in Ennepetal

Die Kluterthöhle in Nordrhein-Westfalen: Hier warten Tausende unterirdische Seen darauf, entdeckt zu werden. (Quelle: imago images/Maik Boenisch)Die Kluterthöhle in Nordrhein-Westfalen: Hier warten Tausende unterirdische Seen darauf, entdeckt zu werden. (Quelle: Maik Boenisch/imago images)

Rund eine halbe Stunde von Wuppertal entfernt befindet sich die Kluterthöhle in Ennepetal. Durch die Auslaugung von rund 370 Millionen Jahre altem Riffkalk ist diese im Laufe der Jahrtausende entstanden. 380 Gänge mit einer Gesamtlänge von fast 5.800 Metern, unterirdische Seen und geheimnisvolle Hallen sind Teil der Kluterthöhle. Dazu gehören auch versteinerte Korallen und Muscheln. Mit einer Führung hat man die Möglichkeit, diesen besonderen Ort zu besichtigen. Die Erkundung auf eigene Faust ist nicht gestattet.

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3. Naturschutzgebiet Alte Ruhr-Katzenstein

Luftbild der Burg Blankenstein: Die Burg liegt im Hattinger Stadtteil Blankenstein und gehört zum Naturschutzgebiet Alte Ruhr-Katzenstein. (Quelle: imago images/Hans Blossey)Luftbild der Burg Blankenstein: Die Burg liegt im Hattinger Stadtteil Blankenstein und gehört zum Naturschutzgebiet Alte Ruhr-Katzenstein. (Quelle: Hans Blossey/imago images)

Das Naturschutzgebiet Alte Ruhr-Katzenstein liegt in Hattingen und somit im Ennepe-Ruhr-Kreis. In dem Gebiet befinden sich unter anderem die Burg Blankenstein und das Haus Kemnade, welches auch als Steinhaus betitelt wird. Beide sind in jedem Fall einen Besuch wert. Mit einem Spaziergang entlang des alten Ruhr-Arms und des Katzensteins – der bewaldeten Anhöhe in diesem Gebiet – wird der Ausflug in die Natur perfekt.

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4. Das Haus Cleff

Außenaufnahme Haus Cleff in Remscheid: Ein Ausflug zu dem 1778/1779 erbauten Haus lohnt sich. (Quelle: imago images)Außenaufnahme Haus Cleff in Remscheid: Ein Ausflug zu dem 1778/1779 erbauten Haus lohnt sich. (Quelle: imago images)

Das Haus Cleff in Remscheid-Hasten wurde im Rokokostil erbaut. Das ehemalige Wohn- und Rathaus von Remscheid beherbergt heute das Museum Haus Cleff. Im Inneren befinden sich Mobiliar aus dem frühen 19. Jahrhundert, ein Zinnkabinett und eine umfangreiche Sammlung von Gemälden verschiedener Künstler. Der zweigeschossige Fachwerkbau gehört heute dem Historischen Zentrum der Stadt Remscheid an.

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5. Die Burg Volmarstein

Die Burg Volmarstein aus der Luft: Im Sommer finden hier häufig Rock- oder Folkfestivals statt. (Quelle: imago images/Hans Blossey)Die Burg Volmarstein aus der Luft: Im Sommer finden hier häufig Rock- oder Folkfestivals statt. (Quelle: Hans Blossey/imago images)

Die Burg Volmarstein ist die Ruine einer Höhenburg der Stadt Wetter im Ennepe-Ruhr-Kreis. Die im Jahre 1100 vom Kölner Erzbischof Friedrich I. errichtete Schwarzenburg gilt heute als Baudenkmal. Durch die Schlacht von Worringen in 1288, einen großen Brand im 18. Jahrhundert und einen darauffolgenden Orkan wurde die Burg zum Teil zerstört. Heute ist die Ruine aber gut begehbar, alle Wege wurden ausgebaut und entsprechend gesichert. Die Burg punktet bei Besuchern vor allem mit einem wunderbaren Panoramablick.

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6. Die Stadt Radevormwald

Historisches Rokoko-Gartenhaus in Radevormwald: Vor allem im Frühling lädt die Umgebung des Hauses zum Verweilen ein.  (Quelle: imago images/Blickwinkel / S. Ziese)Historisches Rokoko-Gartenhaus in Radevormwald: Vor allem im Frühling lädt die Umgebung des Hauses zum Verweilen ein. (Quelle: Blickwinkel / S. Ziese/imago images)

Zwar sind nicht viele der historischen Bauwerke in Radevormwald erhalten geblieben. Doch das im Jahre 1722 erbaute historische Gartenhaus im Rokokostil ist eine Ausnahme. Es befindet sich im Stadtpark. Lohnenswert sind auch die Kirchen in Radevormwald: Die Reformierte Kirche am Marktplatz gibt es schon seit dem frühen 12. Jahrhundert – und auch die Lutherische Kirche mit drei weiteren Kirchtürmen ist einen Besuch wert.

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7. Schloss Burg an der Wupper

Schloss Burg an der Wupper: Die ab dem späten 19. Jahrhundert rekonstruierte Höhenburg ist auch per Sessellift zu erreichen. (Quelle: imago images/Manngold)Schloss Burg an der Wupper: Die ab dem späten 19. Jahrhundert rekonstruierte Höhenburg ist auch per Sessellift zu erreichen. (Quelle: Manngold/imago images)

In Solingen liegt eine der größten Burganlagen Westdeutschlands – Schloss Burg an der Wupper. Seit dem 12. Jahrhundert galt diese als Stammburg der Grafen und späteren Herzöge von Berg. Ab dem 19. Jahrhundert wurde die Burg rekonstruiert und wird heute unter anderem als Museum, Veranstaltungsort und Gedenkstätte genutzt. Offenbar mit Erfolg: Rund 250.000 Menschen kommen jährlich nach Solingen, um Schloss Burg zu erkunden.

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8. Der Bismarckturm

Der Bismarckturm in Remscheid: Heute beherbergt er eine Sternwarte. (Quelle: Frank Vincentz / CC BY-SA 3.0)Der Bismarckturm in Remscheid: Heute beherbergt er eine Sternwarte. (Quelle: Frank Vincentz / CC BY-SA 3.0)

Der Bismarckturm in Remscheid ist ein 30 Meter hoher Turm, der heute als Sternwarte genutzt wird. Im Jahre 1901 wurde er am Rand des Stadtparks als Aussichtsturm erbaut und diente im Zweiten Weltkrieg als Luftschutzmeldestation.


Er besticht mit seinem großen Rundbogenportal im neoromanischen Stil. Seit 1968 wird der Bismarckturm als Sternwarte genutzt und seit 1984 steht er auf der Denkmalliste Remscheids.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche

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